Freiwilligentag in Halle: fast 1500 helfende Hände

15. September 2012 | Soziales | 1 Kommentar

Der Freiwilligentag in Halle (Saale) war auch in diesem Jahr wieder ein voller Erfolg. Jedes Jahr eine 15prozentige Steigerung, freute sich Sozialdezernent Tobias Kogge bei der offiziellen Eröffnung auf dem Marktplatz. Schon da hatten sich 661 Hallenser angemeldet, um bei den 70 Projekten ihre Hilfe einzubringen. „Danke, dass Sie etwas für die Stadt und ihre Bürger machen“, so Kogge. Zum Tagesende konnte Karen Leonhardt von der Freiwilligenagentur dann eine positive Bilanz ziehen. 725 Menschen haben sich am mittlerweile 8. Freiwilligentag engagiert. Eine Idee, die nun auch ins Umland getragen werden soll. Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados war tagsüber bei einem Termin in Querfurt. „Die kannten die Aktion noch gar nicht“, sagte das Stadtoberhaupt zur Abschlussfeier am Abend im Spielehaus.

Jede Menge Angebote gab es an diesem Samstag. Der Verein „Mit Handicap leben“ hat beispielsweise sein Vereinsobjekt entrümpelt. Auf dem Gelände des Altenpflegeheims Akazienhof wurde ein Schulgarten eingerichtet, Platz geschaffen für Hochbeet und Kräuterschnecke. Am Sandberg in Nietleben wurde eine Streuobstwiese hergerichtet. Im Stadthof Glaucha wurde weiter entrümpelt, schließlich soll hier nächste Woche das Bölli-Fest stattfinden. Im angrenzenden Stadtgarten wurden zeitgleich ein Gartentreff zum Verweilen und eine Fahrradwerkstatt für Alle eingerichtet. In der Paul-Riebeck-Stiftung wurde ein Sinnesbad für Bewohner mit demenziellen Erkrankungen eingerichtet. In der BIZ-Sporthalle wurden Sportgeräte gereinigt und teilweise repariert. Und der Zeitgeschichten-Verein brachte die Stolpersteine, die an die Opfer des Nationalsozialismus erinnern, wieder auf Hochglanz.

Eine verwilderte Grünfläche und die schmutzige Fassade am Wohnzentrum Lührmann beim Verein „Mit Handicap leben e.V.“ wurde ebenfalls gereinigt. Hier halfen unter anderem die Footballspieler der „Halle
Falken“ und Mitglieder der Piratenpartei Halle. Swen Knöchel (Linke) und Sozialdezernent Tobias Kogge waren beim Labyrinth e.V. in Neustadt aktiv. die SPD-Stadtvorsitzende Katja Pähle half in der Paul-Riebeck-Stiftung und der grüne Stadtvorsitzende Oliver Paulsen half an der Nietlebener Streuobstwiese.

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