Ehrenamtliche Mitstreiter erfahren Würdigung

12. November 2014 | Soziales | Keine Kommentare

16 Seniorinnen und Senioren hat GWG-Geschäftsführerin Jana Kozyk eingeladen, um Ihnen am kommenden Donnerstag herzlich zu danken. Alle sind ehrenamtlich tätig und unterstützen auf besondere Weise die Seniorenarbeit der GWG Halle-Neustadt.

Ob als Leiterin eines der beiden „Seniorenstübchen“, einem Wohngebietstreffpunkt mit vielfältigen Angeboten, als Organisator von Kreativ-, Sport- bzw. Computerkursen oder als Aktive im Seniorenbesuchsdienst „Klingelzeichen“, nur durch die freundliche und tatkräftige Hilfe der Ehrenamtlichen ist es dem städtischen Vermieter möglich, den zahlreichen GWG-Mieterinnen und Mietern im Seniorenalter Angebote zu unterbreiten, die letztlich dazu beitragen, gemeinschaftliche Erlebnisse zu schaffen, Vereinsamung vorzubeugen und körperlich und geistig fit zu halten.

Derzeit ist die Mieterschaft der GWG Halle-Neustadt mbH zu gut 50 Prozent älter als 60 Jahre. Um den Bedürfnissen dieser Mietergruppe in besonderer Weise gerecht zu werden, hat das Neustädter Wohnungsunternehmen bereits 2010 eine unternehmenseigene Seniorenbetreuung aufgebaut. Eine Seniorenbetreuerin und deren Assistentin suchen über Gespräche und Hausbesuche Kontakt zu älteren und hilfebedürftigen Mietern. Ein unterstützendes Netzwerk, das durch ihre Arbeit in der zurückliegenden Zeit entstanden ist, führt derzeit 99 Partner vom Pflegedienst, über diverse andere Dienstleistungen bis zur Freiwilligenagentur zusammen.

Die Mitstreiter im Ehrenamt sind ein wichtiger Teil dieses Netzwerkes. Die ehrenamtlich geleiteten Computerkurse haben inzwischen 80 Seniorinnen und Senioren erfolgreich besucht. In den Seniorenstübchen trifft man sich regelmäßig zum Gedächtnistraining, Basteln oder Sport sowie zu Kaffee- und Spielenachmittagen, alles ehrenamtlich organisiert von den jeweiligen Leiterinnen. Weil viele ihre Wohnung kaum noch verlassen können, sind die ehrenamtlichen Mitstreiterinnen des Besuchsdienstes „Klingelzeichen“ nicht nur eine wichtige Verbindung zum Umfeld, sondern oft einer der wenigen sozialen Kontakte, die noch bestehen.

„Der Wert des Lebens hängt in hohem Maße davon ab, wie sehr Menschen bereit sind, sich für die Allgemeinheit zu engagieren. Und dieses Engagement verdient Anerkennung“, begründet die GWG-Geschäftsführerin, weshalb ihr die Zusammenkunft besonders wichtig ist.

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