Artgerechte Fütterung der Zoobesucher bald gewährleistet

11. Dezember 2017 | Soziales | 1 Kommentar

Im Halleschen „Bergzoo“ wird wieder einmal gebaut. Die Maßnahmen dienen dieses mal nicht dazu, den Forderungen nach artgerechter Tierhaltung nachzukommen. Vielmehr stehen jetzt die Bedürfnisse der Spezies „Homo sapiens“ im Mittelpunkt der Investitionen. Immer wieder war nämlich der Zoo in der Vergangenheit in die Kritik geraten, dass die artgerechte Versorgung der zweibeinigen Besucher sehr zu wünschen übrig lasse. Die unwürdigen Bedingungen werden bald der Vergangenheit angehören. Vor einigen Tagen haben nun die Vorbereitungsarbeiten zum Abriss der alten Zoo-Gastronomie auf den Bergterrassen begonnen.

Die alte Zoo-„Gastronomie“

Die Baufirma GP Papenburg wird bis voraussichtlich Anfang September 2018 ein neues Gastronomiegebäude im Stil einer „modernen Almhüte“ errichten. Das Gebäude folgt dem Zookonzept von Direktor Dennis Müller, das eine „thematische Präsentation der Zootiere in ihren nachempfundenen natürlichen Lebensräumen vorsieht“. Das zweigeschossige Imbiss- und Restaurantgebäude hat deshalb auch eine neue Toilettenanlage und Sozialräumen. Damit werde „das Herz der Alpenregion repräsentiert und gleichzeitig Schnittstelle zu anderen Lebensräumen“ geschaffen, so die Zoodirektion.

Die Zoobesucher werden auch während der Bauzeit nicht gastronomische Versorgung verzichten müssen. Dazu wird das alte Zoo-Restaurant hinter dem Luchs-Kino am Zoo reaktiviert, welches insbesondere in den Wintermonaten nun bis zu 70 Gästen Platz bietet und damit mehr als doppelt so vielen Besuchern, wie sie das kleine Bistro auf den Bergterrassen aufnehmen konnte. Auch an weiteren Stellen im Zoo werden Schritt für Schritt mobile und stationäre Versorgungsstände errichtet, so dass auch während der Hauptsaison eine ausreichende Versorgung der Zoobesucher sichergestellt ist.

Der geplante Neubau für Gastronomie und Toilettenwesen

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