Wahlhelfer: Freier Tag statt Erfrischungsgeld

28. Februar 2014 | Politik | 1 Kommentar

Hunderte Wahlhelfer braucht die Stadt Halle (Saale) wieder zur kommenden Kommunal- und Europawahl am 25. Mai, unter anderem um die Stimmabgabe zu beaufsichtigen und später die Voten auszuzählen.

Doch das geringe Erfrischungsgeld regt kaum jemanden dazu an, sich diese Arbeit freiwillig anzutun. Und so kommen vorrangig Rathausmitarbeiter zum Einsatz.

Die CDU-Stadtratsfraktion will nun die Motivation steigern. Sie schlägt vor, dass Rathaus-Mitarbeiter für ihre Arbeit im Wahlvorstand einen Tag frei bekommen. Auch andere Unternehmen soll Oberbürgermeister Bernd Wiegand animieren, sich daran zu beteiligen, insbesondere kommunale Unternehmen wie Stadtwerke und HWG.

„Den Mitarbeitern in einem Wahlvorstand soll dabei ein besonders hohes Maß an Würdigung zukommen, wird gerade von ihnen eine besondere Eignung und Sachlichkeit eingefordert“, begründet der Fraktionsvorsitzende Bernhard Bönisch den Antrag. Gerade vergangene Wahlen hätten gezeigt, „dass es mitunter schwierig war, genügend Freiwillige zu finden.“ Schließlich „opfern“ die Wahlhelfer einen gesamten Sonntag, „an dem Sie z.B. nicht bei Ihren Familien seien bzw. Kraft für die neue Arbeitswoche schöpfen können.“

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