Untreue-Vorwurf gegen OB Wiegand: Gericht lässt Anklage zu

9. April 2014 | Politik | 10 Kommentare

Wegen des Verdachts der Untreue wird Oberbürgermeister Bernd Wiegand vor Gericht gestellt. Das Landgericht in Halle (Saale) hat die Anklage zugelassen. Das hat die Wirtschaftsstrafkammer am Dienstag beschlossen. Wann verhandelt wird, steht noch nicht fest.

Oberbürgermeister Bernd Wiegand

Oberbürgermeister Bernd Wiegand

Wiegand hatte nach der Wahl neben Büroleiterin Sabine Ernst auch Martina Wildgrube (FDP) und Oliver Paulsen (Grüne) in sein Team geholt. Eine Ausschreibung für die Posten hatte es nicht gegeben, diese ist nach Wiegands Ansicht jedoch auch nicht nötig. Zudem erhielten die Drei offenbar zu hohe Erfahrungsstufen. Die Einstellung der drei Mitarbeiter und ihre Vergütungsgruppe sind nicht Gegenstand des Vorwurfs der Staatsanwaltschaft. Nach Angaben des Landgerichts wirft die Staatsanwaltschaft Wiegand vor, dass der Stadt Halle die Einstellungen Mehrausgaben von knapp 300.000,00 Euro entstanden sind.

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