Sozialdezernent: Zoff um Kandidaten in der CDU

17. September 2015 | Politik | 28 Kommentare

In der CDU ist ein Streit um die künftige Besetzung des Sozialdezernats entbrannt. Noch in diesem Jahr wird der Posten vergeben. Unter den Kandidaten ist auch Thomas Godenrath, langjähriger CDU-Stadtrat und mittlerweile in der Verwaltung tätig.
gabrysch
Doch während sich die CDU-Stadtspitze um Marco Tullner für ihn ausspricht, sieht es in der CDU-Stadtratsfraktion um Bernhard Bönisch ganz anders aus. Das brachte nun Hubert Gabrysch, Kreisvorsitzender des Senioren-Union und stellvertretender Landesvorsitzender dazu, sich in einem Schreiben über das Verhalten zu beschweren.

Das politische Magdeburg werde sich freuen. „Halle, die größte Stadt von Sachsen-Anhalt, die CDU-Stadtratsfraktion, die stärkste Fraktion im Stadtrat, ist nicht in der Lage, einen eigenen Kandidaten ins Rennen zu schicken.“ Schlussfolgerung daraus wäre, dass man bei einer möglichen Regierungsbildung nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt das schwache Halle nicht berücksichtigen müsse.

Gabrysch fordert, dass der Kreisvorstand seinen Führungsaufgaben stärker gerecht werde. „Das Verhältnis zum Fraktionsvorsitzenden muss eine neue und positive Qualität bekommen.“

Godenrath sei der ideale Kandidat, arbeite bereits im Dezernat und sei mit den Aufgaben betreut, seine Ehefrau unterstütze die Bewerbung.

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  • #174614

    In der CDU ist ein Streit um die künftige Besetzung des Sozialdezernats entbrannt. Noch in diesem Jahr wird der Posten vergeben. Unter den Kandidaten
    [Der komplette Artikel: Sozialdezernent: Zoff um Kandidaten in der CDU]

    #174615

    „Seine Ehefrau unterstütze die Bewerbung“

    In die Gedankenwelt von Konservativen werde ich wohl nie vordringen. Ich geb auf.

    #174616

    Die Hallesche CDU ist doch sowieso ein Witzfigurenkabinett.

    #174617

    „Dieser Kandidat besitzt eine Ehefrau…“ Der Glückliche. Das prädestiniert ihn natürlich zu so einem Amt.

    #174618

    Ah, die Versammlung der Zyniker und Erbsenzähler war aber heute wirklich schnell. Aber ich versteh das natürlich. Schließlich gehts um eine Frau. Bei der ganzen Sache. Um nichts anderes. Das muss schon klar sein. Jaja, eine Ehefrau. Manchen hätt‘ selbst gern eine, Stimmts?

    Seis drum. Böhnisch hat den Bogen scheinbar überspannt. Bin neugierig, wie lange er noch Fraktionsvorsitzender bleibt.

    #174619

    bene meint : „Die Hallesche CDU ist doch sowieso ein Witzfigurenkabinett.“
    Als Mitglied dieses „Witzfigurenkabinetts“ habe ich einen Text auf das Lied „Die Männer sind alle Verbrecher…“
    geschrieben und der geht so:
    „Die CDU, das sind alles Verbrecher,
    ihr Herz ist ein finsteres Loch,
    die Andern sind auch nicht viel besser,
    aber lieb, aber lieb sind sie doch“

    Das singen wir nach Parteiversanmlungen im Zustand der erhöhten Lebensfreude.

    #174620

    Anonym

    Silvesterparty’s im Rathaus enden dann vielleicht mal nicht mit einem Polizeieinsatz. Der Satz mit der Frau ist nicht sinnvoll aber das ältere Semester in dieser Partei ist halt erzkonservativ und dies ist dann wohl ein wichtiger Aspekt. Bei den Grünen gilt die Ehe dann wohl eher als Karrierehemnis.

    #174622

    Godenrath ist der Kandidat der halleschen CDU und Bernhard Bönischs Aufgabe ist es dann auch, ihm eine Mehrheit zu organisieren. Wenn er das nicht will, obwohl es seine Fraktion so möchte, dann sollte er nicht länger Fraktionsvorsitzender sein. Doch da ist natürlich die Fraktion gefragt.

    #174623

    Ich weiß nicht, warum ihr euch so an der Aussage zu seiner Frau aufreiben könnt. Soweit ich weiß, geht sie Vollzeit arbeiten und irgendwer muss sich ja um die Kinder kümmern, wenn der Vater ständig unterwegs ist. So blöd ist das gar nicht, eher sogar modern, wenn beide Partner sich in solchen Dingen absprechen und nicht einfach der eine Karriere auf Kosten der anderen Familienmitglieder macht.

    #174625

    Im Originaltext steht tatsächlich, dass der Kandidat seine Ehefrau „besitzt“. Man mag sich das gar nicht so recht anatomisch vorstellen. Ticken diese CDU-„Freunde“ eigentlich noch irgendwie?

    #174626

    Mensch hei-wu, dass Sie an Frau Godenrath nicht vorbeikommen! Das find ich richtig putzig.

    Gibts von Ihnen heute gar nichts zur Sache?

    #174627

    Boah, Godenrath – Da weiß man, was da so qualitativ (in der CDU) unterwegs ist!

    #174628

    Anonym

    Im Sinne von Besitzansprüche ist die Formulierung nun wirklich nicht gemeint der feine Stil ist ja der ganze Text nicht aber die Schreiber wollen ja nicht einen Literaturpreis gewinnen, sondern Herrn B. unverblümt mitteilen, dass seine Zeit rum ist. Weshalb er den Schulschließer unterstützt, ist allerdings auch nicht klar.

    #174629

    Anonym

    Immer wieder schön, wenn man die „Qualität“ einer Person bewertet, ohne zu wissen, wie diese dann sein wird. grüß Gott an die Glaskugel.
    Wenn doch, dann bitte konkret die Verfehlungen aufzeigen! Es ist wie so oft, Nieten denken immer sie seien eine Schraube.

    #174630

    Ich frage mich bei der Erwähnung der Ehefrau eben nur, ob es vielleicht hilfreich wäre, bei zukünftigen Bewerbungen sowas zu schreiben wie: „Ich besitze einen Ehemann. Er unterstützt diese Bewerbung ausdrücklich“. Oder gleich ein Statement von ihm anfügen? Ich bin auf jeden Fall für die Berücksichtigung von soft skills.

    #174655

    “ ohne zu wissen, wie diese dann sein wird.“

    Wenn man weiß wie sie war, kann das manchmal reichen…

    #174662

    Soso Herr B. aus H. hat über ein Vermittlungsbüro nach Kandidaten suchen lassen.

    Klingt ja wie bei einer billigen Castingshow. Er traut also keiner Person in seiner Partei die Aufgabe zu. Das sagt doch alles.

    #174664

    Darf man darauf verweisen, das das die CDU/FDP Fraktion ist?

    Und nur, weil der Landtagspräsi keine Steuererklärung abgeben muß, ist Wolli noch lange kein Verbrecher, bei ihm ist die Steuerbehörde mit Sicherheit hinterher!

    #174668

    Hat Herr Wigand nicht Herrn G. vor die Tür gesetzt?

    Soll die hallesche BB- Possenshow weitergehen, oder soll endlich auch mal im Sozialbereich fachlich gearbeitet werden?
    So ein paar belastbare Zahlen im Sozialbereich
    wären ein Beitrag zur Haushaltskonsolidierung.

    Angesicht der „vor uns liegenden Aufgaben“ braucht es keinen neuen „Ewigen OB im Wartestand“, der alle halbe Jahre den OB verklagt.
    Um dann 5 Jahre lang für viel Geld Halles Alleebäume zu zählen.

    Sicher beglückt uns das Forum bald mit einen die Mutti die Hand schüttelnden Dezernenten im Wartestand. 😉

    #174674

    Ein Rausschmiß von Ritter Bernd ist eine Art Ritterschlag.

    #174711

    Zitat: Ein Rausschmiß (wegen mangelnder Qualifikation, Daggi gekannt zu haben wurde nicht als Qualifikation anerkannt) von Ritter Bernd ist eine Art Ritterschlag.

    Mehr ein Erschlag.
    Ritter Bernd brauchte nur einmal ansetzen, schon war er die „Alte Seilschaft“ los.
    Die die christlichen Bündnisgrünen vor langer Zeit doch so verdammten. 😉

    #174747

    Zitat: Ein Rausschmiß (wegen mangelnder Qualifikation) von Ritter Bernd ist eine Art Ritterschlag.

    Mehr ein Erschlag.
    Ritter Bernd brauchte nur einmal ansetzen, schon war er die „Alte Seilschaft“ los.
    Die die christlichen Bündnisgrünen vor langer Zeit doch so verdammten. ;-)schlag.

    #174988

    Sind denn nun alle Bewerber bekannt?
    Ich habe nur vom Buschfunk gehört, dass sich Kogge nicht beworben hat.

    #174998

    Die Unterstützung für Herrn G. durch die hallesche CDU ist für Kogge sicher Ritterschlag genug. 😉

    #175232

    Also irgendwie scheint in der CDU Halle der politische Anstand verloren gegangen sein. Dass Kreisvorsitzender und Fraktionsvorsitzender unterschiedlicher Auffassung sind ist nichts ungewöhnliches…auch nicht in anderen Parteien. Dass aber ein Mitglied eines Gremiums – welches in der Regel hinter verschlossenen Türen tagt – die Kampflinien und die Frontverläufe öffentlich kundtut ist meiner Meinung nach schon parteischädigendes Verhalten. Ich würde dem Briefschreiber ein Ausschlussverfahren an den Hals hängen. Was sollen denn die Parteimitglieder denken, wenn sie um diese Personaldiskussionen erfahren? Was erst die Bürger? Klar: die CDU ist sich hier nicht einig. Und die Ehefrau des Kandidaten? Klar dass sie sich für ihren Mann einsetzt. Das ist sehr ehrbar. Dass muss man nicht erst erwähnen. Aber: sie ist ja auch Mitglied des CDU-Kreisvorstandes. Wäre es da nicht besser gewesen, weil (zumindest indirekt)Befangen, man hält sich aus der Diskussion heraus? So aus politischer Hygiene? Zum anderen: sie ist auch Abteilungsleiterin in der Stadtverwaltung. Wäre es da nicht doppelt besser, man hält sich als Angestellte der Verwaltung heraus, wer Beigeordneter wird? Auch wenn es den eigenen Mann betrifft? Oder sehe ich dass alles zu eng?

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