Protest gegen Asylrechtsverschärfung und Gedenken an ertrunkene Flüchtlinge

18. Juni 2015 | Politik | Keine Kommentare

Gleich mehrere Flüchtlingsboote sind in diesem Jahr im Mittelmeer gesunken, hunderte Menschen ertrunken. Am Donnerstagnachmittag haben etwa 250 Menschen an das Schicksal der Flüchtlinge erinnert. Aufgerufen dazu hatten unter anderem Jusos, Linke, Grüne, ver.di, Friedenskreis und Apfelfront. Symbolisch wurden „Särge“ abgelegt, versehen mit Kreuzen.

Doch der Hauptgrund der Kundgebung war die geplante Asylrechtsverschärfung. „Dieses Gesetz ist ein rassistisches Inhaftierungsprogramm“, kritisieren die Initiatoren der Demo. Sie forderten stattdessen auf Plakaten „Bürgerrechte für Flüchtlinge“. Auch „Bewegungsfreiheit ist Menschenrecht“ oder „Flucht ist kein Verbrechen“ waren zu lesen.

Am Rande gab es ein kleines Gerangel mit Akteuren der allwöchentlichen „Montagsdemo“ und Ex-Blood&Honour-Kader Sven Liebich. Letzterer bezeichnete die Stadträte Ute Haupt und Bodo Meerheim als „Politmafia“.

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