HWG will sich nicht in die Bücher schauen lassen

31. Mai 2013 | Politik | 1 Kommentar

Gegen den Landesrechnungshof war die Hallesche Wohnungsgesellschaft (HWG) schon erfolgreich. Doch nun wehrt sich der städtische Vermieter auch gegen die Stadtverwaltung und will sich auch nicht vom Sparberater in die Bücher schauen lassen. Oberbürgermeister Bernd Wiegand macht nun Druck. In einem Schreiben fordert er von HWG-Chef Heinrich Wahlen eine Offenlegung der Finanzierungsströme.

Wiegand fährt damit einen anderen Kurs als seine Vorgängerin Dagmar Szabados. Die hatte sich hinter die Auffassung der HWG gestellt. 2010 hatte das größte Hallesche Wohnungsunternehmen am Verwaltungsgericht eine schriftliche Klage gegen den Landesrechnungshof eingereicht und im vergangenen Jahr damit vorm Verwaltungsgericht Halle Recht bekommen. Die Rechnungsprüfer wollten wissen, ob die HWG Fördermittel von Bund und Land – zum Beispiel für Abriss und Sanierung – ordnungsgemäß verwendet oder für eine Querfinanzierung hat. Daneben wollte der Landesrechnungshof untersuchen, ob die Haushalts- und Wirtschaftsführung in Ordnung ist.

Print Friendly, PDF & Email
Ein Kommentar

Kommentar schreiben