HAVAG widerspricht Rechter Hetze eines T-Shirt-Unternehmers

9. September 2015 | Politik | Keine Kommentare

„Es wird IMMER IRRER! Kontrolleure in Halle‬, sollen sich Namen von Schwarzfahrern nur aufschreiben, wenn es Flüchtlinge sind, damit sich die anderen Fahrgäste nicht aufregen. Und diese dann wegwerfen. Normale Hallenser werden natürlich wie gewohnt verfolgt und bestraft.“ Das erklärt Sven Liebich, Geschäftsführer eines halleschen T-Shirt-Versands und früherer Kader der mittlerweile verbotenen rechtsextremen Gruppierung „Blood & Honour“.

Zwar will er mit der rechten Szene angeblich nichts mehr zu tun haben. Aber unterschwellig wird weiterhin gegen Asylbewerber und Politiker gehetzt. „Dazu ist wichtig, zu bemerken, dass in dem vom Steuerzahler bereitgestellten Bargeldbeträgen ausdrücklich Geld für Fahrtkosten eingerechnet sind!“, schreibt er deshalb zu seiner Behauptung gleich dazu.

Stadtwerke-Sprecherin Iris Rudolph stellt deshalb auch klar: „diese Behauptung stimmt nicht. Unsere Fahrausweisprüfer müssen sich an vorgegebene Regeln halten und haben keine Möglichkeit zu manipulieren, denn jeder Vorgang wird im digitalen Prüfgerät festgehalten. Entweder ein Fahrgast kann einen Fahrschein vorweisen oder nicht – Ausnahmen nach bestimmten Personenkreisen können nicht gemacht werden.“

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