Hallenserin Petra Sitte als Spitzenkandidaten der Linken

17. November 2012 | Politik | 1 Kommentar

Die in Halle (Saale) lebende Politikerin Petra Sitte soll die Spitzenkandidaten der Linken in Sachsen-Anhalt für die Bundestagswahl 2013 werden. Das hat die Landesvorsitzende Birke Bull am Samstag auf einem Parteitag in Halle-Peißen vorgeschlagen. Endgültig aufstellen will die Partei ihre Kandidatenliste aber erst im April kommenden Jahres. Sitte ist studierte Volkswirtin. Die 51jährige war lange Jahre Mitglied der FDJ-Kreisleitung, sitzt seit 1990 im Stadtrat, war von 1990 bis 1995 im Landtag von Sachsen-Anhalt und ist seit 2005 Mitglied des Deutschen Bundestags und dort forschungs- und technologiepolitische Sprecherin der Fraktion. Bei der letzten Wahl holte sie das Direktmandat in der Saalestadt. „Wir Linken müsen darauf hinwirken, dass Gerechtigkeit ihr Schattendasein aufgibt“, erklärte Sitte auf dem Parteitag.

Der frühere Landesvorsitzende und heutige Bundesgeschäftsführer Matthias Höhn sagte, „Wir brauchen den Politikwechsel. Schlichter Regierungswechsel reicht nicht aus für Veränderungen im Land.“ Eine starke LINKE werde nach wie vor benötigt.“ In diese Kerbe schlug auch die Landesvorsitzende Birke Bull. „Wir wollen die Bundestagswahlen gewinnen“, sagte sie. „Und so wie unser Landesverband aufgestellt ist, bin ich guten Mutes.“ Bull sprach sich angesichts der Skandale der letzten Monate für eine Abschaffung des Verfassungsschutzes aus. „Der Verfassungsschutz hat fertig. Und deshalb gehört er abgeschafft“, sagte sie. Auch einen flächendeckenden Mindestlohn von 10 Euro forderte sie.

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