Halle und Leipzig wollen enger zusammenarbeiten

13. Dezember 2012 | Politik | Keine Kommentare

Für eine stärkere Kooperation haben sich die Regionalforen Halle und Leipzig ausgesprochen. Die erste gemeinsame Sitzung der beiden Foren, die Entscheidungsträger aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung der beiden Regionen vereinen, fand heute in den Räumen der Industrie- und Handelskammer Halle-Dessau (IHK) in Halle statt.

Unter der Sitzungsleitung der beiden Vorsitzenden, Landrat Frank Bannert (Landkreis Saalekreis) und Oberbürgermeister Burkhard Jung (Stadt Leipzig), wurde eine gemeinsame Erklärung beider Regionalforen verabschiedet. Darin verpflichten sich die Mitglieder der Gremien, die Zusammenarbeit der Regionen in Zukunft weiter zu verstetigen und im Rahmen konkreter Projekte zu vertiefen. Vor dem Hintergrund vielfältiger gemeinsamer und sich ergänzender Interessen, etwa in den Bereichen Tourismus, Braunkohlenutzung und Infrastrukturentwicklung, wollen sich die Partner zukünftig frühzeitig informieren und abstimmen.

Die Regionen Halle und Leipzig hatten vielfältige gemeinsame Interessen, die länderübergreifend verfolgt werden müssen. So sollen die gemeinsamen Interessen stärker auf Landes-, Bundes- und EU-Ebene vertreten werden. Vereinbart wurde auch, die Strukturen des Regionalforums Mitteldeutschland zu reaktivieren und dieses in seiner Arbeit zu unterstützen. Einmal jährlich, so die Vereinbarung, wird zukünftig eine gemeinsame Beratung beider Regionalforen und weiterer Interessenten stattfinden. Zudem werden die Vorsitzenden der Regionalforen Halle und Leipzig unterjährig an den Sitzungen des jeweils anderen Forums zugegen sein. An der heutigen Veranstaltung nahm auch Halles neuer Oberbürgermeister, Dr. Bernd Wiegand, teil.

Die Teilnehmer befassten sich auch mit einer Vielzahl überregional bedeutsamer Themen wie der stofflichen Nutzung der Braunkohle in der Region, der mitteldeutschen Seenlandschaft sowie dem bevorstehenden Ereignis 500 Jahre Reformation.

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