Grüne über mangelnde Impfrate in Sachsen-Anhalt: „Wir hinken als Land dem Bundesschnitt hinterher“

14. Juli 2021 | Politik | 1 Kommentar

Die  Impfbereitschaft in der Bevölkerung des Landes scheint zu sinken.  Einige Impfzentren sind demnach nur gering ausgelastet, berichtet so heute die Magdeburger Volksstimme. Die Grünen Sachsen-Anhalt kritisieren diese Situation: „Bei einer noch immer ungenügenden Durchimpfung der Bevölkerung entscheiden sich täglich weniger Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter für eine Schutzimpfung. Wir hinken als Land dem Bundesschnitt hinterher. Das gefährdet den Erfolg im Kampf gegen das Virus, es gefährdet wirtschaftliche Erholung und erst kürzlich zurückgewonnene Freiheiten.“

Die Grünen fordern, nun, dass Kommunen und Kreise den Bürgern entgegenkommen sollen, und „die Leute dort erreichen, wo sie sind: Vor Einkaufszentren, Stadien und auf den Marktplätzen.“

Auch fehle eine konzertierte Impfkampagne des Landes. „Ich erwarte aus dem Sozialministerium jetzt eine sicht- und hörbare Kampagne fürs Impfen“, sagte die Grüne Landesvorsitzende,Susan Sziborra-Seidlitz.

Stimmen die Zahlen? Der kleine Faktencheck:

In Sachsen-Anhalt haben bis einschließlich gestern (13.07.2021) haben 1.206.127 Personen (55,0%) die Erstimpfung erhalten. 922.368 Personen (42,0%) erhielten ihre Zweitimpfung. In der Gesamtbevölkerung Deutschlands liegt die Quote  der Zweitimpfungen aktuell bei 43 Prozent. Dies bezieht sich auf den Anteil der vollständig geimpften Personen. 58,7 Prozent der Gesamtbevölkerung in Deutschland haben eine Erstimpfung erhalten.

Noch bewegt sich die 7-Tage-Inzidenz in Sachsen-Anhalt mit 1,5 auf verhältnismäßig bescheidenem Niveau, während sie in der Bundesrepublik Deutschland bereits bei 7,1 liegt, mit steigender Tendenz.

 

 

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