Ein Wahlprogramm ist ein Wahlprogramm

12. August 2019 | Politik | 16 Kommentare

und soll die Bürger bewegen, die richtige Wahl zu treffen.So auch bei der OB-Wahl in Halle im Oktober diesen Jahres. Fast zeitgleich haben zwei Kandidaten ihr Wahlprogramm dafür veröffentlicht. Hendrik Lange für Die Linke, SPD und GRÜNE. Und Bernd Wiegand für sich selbst.

Natürlich ähneln sich die Programme, beide Kandidaten kennen die Stadt gut, ihre Vorzüge sind genau so bekannt wie ihre Probleme. Aber wie können die Probleme bewältigt und gelöst werden?

Halle soll noch mehr lebens- und liebenswerte, tolerante und weltoffene Stadt werden. Die Bildung spielt dabei eine Rolle, das soziale Miteinander, die Ansiedlung von Unternehmen und Start-Ups, der Sport, die Kultur, der Verkehr und und und.

Nach Langes Programm wird alles gut, da werden die bürgerfreundlichsten Ideen der drei Parteien gebündelt. Allerdings in recht allgemein gehaltener Form. Als Bildungspolitiker im Landtag liegt sein Fokus auf Fragen der Bildung, aber natürlich nicht ausschließlich. Zu vielfältig sind die Probleme der Stadt. Über die finanziellen Möglichkeiten der Umsetzung seiner Ideen will Lange sich im Wahlkampf nicht äußern. Da gibt es wohl noch keine konkreten Vorstellungen. Nur auf Nachfrage erwähnte er ein mögliches Entschuldungsprogramm für den städtischen Haushalt.

Nach Wiegands Wahlprogramm wird vieles besser. Er ist im Vorteil, weil er auf all das verweisen kann, was in den letzten Jahren in der Stadt entstanden und realisiert wurde – unter seiner Leitung. Und das ist nicht wenig. Dementsprechend konkret sind denn auch seine Absichtserklärungen für die kommende Wahlperiode. Und da findet man denn auch eine Strategie für die Bewältigung der städtischen Schuldenlast. Ob die aufgeht ist die nächste Frage.

Zum Abschluß nur zwei Zitate zum Thema öffentliche Sicherheit:

Lange: „…das Sicherheitsgefühl durch eine gezielte Stadtentwicklung zu stärken, etwa durch angtsnehmende Beleuchtung öffentlicher Straßen, Plätze und Haltestellen.“

Wiegand: „Gemeinsame Fußstreifen von Stadt und Polizei sind in allen Stadtteilen sichtbar. Eine Kooperationsvereinbarung regelt die Streifentätigkeit von Stadt und Polizei, der sogenannten „Stadtwache“.“

Alter Spruch: Wer die Wahl hat, hat die Qual.

Die Wahlprogramme der Kontrahenten sind abrufbar unter

https://bernd-wiegand.de/

und

WAHLPROGRAMM

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Dieses Thema enthält 16 Antworten und 11 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  RoboTroniker vor 5 Tagen, 17 Stunden.

Ansicht von 17 Beiträgen - 1 bis 17 (von insgesamt 17)
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  • #352453

    und soll die Bürger bewegen, die richtige Wahl zu treffen.So auch bei der OB-Wahl in Halle im Oktober diesen Jahres. Fast zeitgleich haben zwei Kandid
    [Der komplette Artikel: Ein Wahlprogramm ist ein Wahlprogramm]

    #352454

    Gehen redaktionelle Beiträge auch informativer? Mehr Sachlichkeit und etwas weniger Polemik wären an der Stelle angebracht. Es ist immerhin keine Kolumne.

    #352455

    Wo siehst du da Polemik? Ich finde den Unterschied beider Charaktere gut beschrieben, die Ausdrucksweise neutral und sachlich. Beide Wahlprogramme sind verlinkt, so dass sich jeder Leser gut informieren kann. Bei Hendrik Lange fällt mir eine Nebensächlichkeit positiv auf: die künstlerisch feine Typographie. ( Dürfte wohl auf Marvin Systermans zurückgehen). Dass das Bauhausjahr sich in der Wahlkampfoptik niederschlägt, ist doch schon mal feine Sahne. Bitte mehr davon!

    #352456

    @heiwu
    wenn ich Wahlprogramme lesen will, dann finde ich sie auch ohne den Link im hallespektrum. Das alle drei relevanten Kandidaten (inkl. Silbersack) die Probleme im Wahlprogramm ähnlich auflisten und beschreiben, ist so überraschend nicht. Ich hätte mir beim Hallespektrum schon eine etwas feinere Klinge erhofft. Ob das nun die Reihenfolge (=Wichtigkeit) der Themen ist, oder die Punkte wo sich ihre Lösungsansätze unterscheiden. Was ist denn das neue Konzept des Wiegandschen Schuldenabbaus? Und hat Herr Lange dazu nichts gesagt? Auch wäre interessant gewesen zu erfahren (z.B. durch Nachfrage bei Herrn Lange) wie das r2g-Wahlprogramm als r2g-Wahlprogramm entstanden und unter den Parteien abgestimmt worden ist.

    #352457

    „Auch wäre interessant gewesen zu erfahren (z.B. durch Nachfrage bei Herrn Lange) wie das r2g-Wahlprogramm als r2g-Wahlprogramm entstanden und unter den Parteien abgestimmt worden ist.“
    Es ist das Wahlprogramm des OB Kandidaten Lange und nicht das Programm der Unterstützerparteien. Du kannst davon ausgehen, dass auf diese Frage nicht viel Spannendes zu berichten ist.

    #352458

    Wahlprogramme lohnt sich nicht zu lesen. Was interessiert das Geschwätz nach der Wahl.

    #352472

    Nicht schlecht die Darstellung der beiden OB Kandidaten:
    Auch lustig unter Wirtschaft bei Herrn Lange : nicht nur die Arbeitgeber u. Die Unternehmen schaffen Arbeitskräfte, nein in Zeiten des Fachkräftemangels schaffen auch die Gewerkschaften Arbeitsplätze, 😂,

    Aber auch die vom amtierenden OB aufgelisteten Erfolge sind interessant:
    Da fragt man sich was die paar 1000 Mitarbeiter der Verwaltung, Stadtrat usw. eigentlich geleistetet haben ausser Widerstand 🤔 ?

    #352473

    Wieso,

    künftig wird lt. Wiegands Wahlprogramm die Stadt jedem neueimmatrikulierten Studenten

    “ einen persönlichen städtischen Verwaltungsmitarbeiter anbieten, der bei der Suche nach Wohnung, Schule oder Kitaplatz hilft;“

    Endlich wissen wir dann, womit die Stadtverwaltung ihren lieben langen Tag so beschäftigt ist.

    #352474

    Bei 30.000 Studies garantiert das Vollbeschäftigung in der Stadtverwaltung.
    Niemand hat die Absicht, Knöllchen zu verteilen. Unsere MitarbeiterInnen sind damit beschäftigt, Wohnungen für StudentInnen zu beschaffen.

    #352475

    Gehen redaktionelle Beiträge auch informativer? Mehr Sachlichkeit und etwas weniger Polemik wären an der Stelle angebracht. Es ist immerhin keine Kolumne.

    Sticht es etwas, wenn legitime Fragen zur Finanzierung gestellt werden? Früher musste sich die SED um solche Details nicht groß kümmern, warum sollte es bei Herrn Lange anders sein. Vorwärts immer, Rückwärts nimmer.

    Traurig ist wohl eher, wie wenig die Parteien einem Wiegand entgegen stellen können. Neben einem Lange ist Wiegand nicht mal die schlechteste Wahl.

    #352476

    Ideenlos, auch in der DDR stand immer die Frage der Finanzierung.
    Versuche es doch mal mit dem Buch von Landorf Scherzer: Der Erste
    dann musst Du nicht mehr soviel Unsinn vom Stapel lassen!
    https://www.zvab.com/servlet/BookDetailsPL?bi=22223353362&searchurl=hl%3Don%26kn%3DLandolf%2BScherzer%26sortby%3D20&cm_sp=snippet-_-srp1-_-title18

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Woche von  redhall.
    #352477

    Zwei Wahlprogramme sind zwei Wahlprogramme sind zwei inhaltliche Wahlprogramme, das wird für den Wähler schwer genug.
    Dann gibt es auch noch „ich bin Hallenser, wer ist mehr“, um mal wolli die Arbeit zu ersparen! Ob dieser alte SPD Wahlkampfslogan die CDU rettet? Immerhin gibt es eine Konjunktur alter SPD Slogan!

    #352489

    Landolf Scherzer ist bei mir kostenlos zu haben…

    #352545

    Das wäre bei ideeenlos für umsonst!

    #352548

    umsonst = kostenlos ? stimmt?

    #352591

    Ein Wahlprogramm finde ich besonders gut – Da kommt Geld in die Kasse: Martin Bochmann will eine Maut für SK-Fahrzeuge, da kommt auch der (noch zu wählende) Kleine König aus Merseburg nicht drumrum.

    Ironie aus!

    #352639

    Wie stehen die beiden Kandidaten zur Legalisierung von Hanf? Die Linken, Grünen und die FDP haben einen festen PRO-Standpunkt – haben sogar schon Petitionen im Bundestag eingereicht, leider ist die SPD CDU-hörig auf Ablehnungskurs gegangen…

    Wird es in Halle/S. Modellprojekte geben?
    Werden zukünftig in Halle/S. Konsumenten entkriminalisiert?
    Müssen sich Hanf-Konsumenten weiter an Blei/Zucker/Haarspray-Zusätzen vergiften? – Das sind nämlich die Hanf-Notfälle in Krankenhäusern!

    Hanfgenossenschaften könnten gegründet werden – Winzern/Weinbauern/Weingenossenschaften trauen wir doch, oder nicht?

    Konsum hat mit Vertrauen zu tun – eine Regierung, die eine gescheiterte Prohibition nicht aufgibt – kann man der vertrauen?

    Hopfen ist auch nur ein Hanfgewächs…

    Wollen wir, dass Flüchtlinge zu Dealern werden, oder Ihnen lieber mit Hanf-Steuereinnahmen echte Hilfe leisten können?

    Der CDU scheint das egal – ist das christlich?

    Cannada kann´s! Legalisierung ist machbar. In Kanada läufts doch – ganz einfach – müssen nur auf die Straße gehen – dafür kämpfen – am 10.08.2019 war die Hanfparade – sind leider zu wenige da gewesen, um richtig aufzufallen… Nächstes Jahr muss das besser werden. Party und Musik waren auch spitze! Lohnt sich – immer mal auf Hanfverband.de und Hanfparade.de informieren!!! In LED-beleuchteten, bewachten Bunkern Hanf anbauen. Da sind doch viel mehr Arbeitsplätze drin, als die 50 in Leuna – unter Lizenz – geschaffen von einer kanadischen! Firma.)

    Wir müssen nach den Wahlen auch Ergebnisse einfordern – zur Not den Verantwortlichen Briefe schreiben und Stellungsnahmen einfordern. Woher wollen sie sonst wissen, dass uns die Versprechen wichtig sind, und sie deshalb gewählt worden?

    Macht was!

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