CDU-Rat für Strandbar an der Saale und Mühlgraben-Öffnung für Paddler

4. Juni 2015 | Politik | 2 Kommentare

Eine Bootsfahrt von der Kefersteinstraße aus entlang des Salzgrafenplatzes und Robert-Franz-Rings, vorbei am Fritzengarten, der Würfelwiese und der Ziegelwiese – und zwischendurch noch an einer Strandbar einen Cocktail trinken. Genau das könnte bald möglich sein.
Mühlgraben
In ihrem Wassertourismuskonzept hatte die Stadtverwaltung schon eine Öffnung des Mühlgrabens für Paddler und Ruderer vorgeschlagen. CDU-Stadtrat Christoph Bernstiel macht nun Druck. Bis Oktober soll die Stadtverwaltung nun vorlegen, wie eine Öffnung möglich ist. Dabei soll geprüft werden, wie die derzeit vorhandenen Sperrstellen an der Mühlpforte und der Steinmühlenbrücke beseitigt werden können und was dies kostet.

Außerdem schlägt Bernstiel eine Strandbar vor. Diese könnte an der Mündung Riveufer/Mühlgraben am bereits bestehenden Saalestrand eingerichtet werden. Die Stadtverwaltung soll die Möglichkeiten einer ermäßigten Pacht prüfen, ebenso die Durchführung eines Konzept-Wettbewerbs.

„Die Stadt Halle hat sich mit dem Motto Stadt am Fluss und dem kürzlich beschlossenen Wassertourismuskonzept klar zur Aufwertung des Saaleufers und der Verbesserung der touristischen Attraktivität bekannt“, so Bernstiel. „Erfahrungen aus Magdeburg und vergleichbaren Städten zeigen, dass eine Strandbar wesentlich zur Verbesserung der Erholungsqualität beitragen kann. Leider verfügt Halle über keine „echte“ Strandbar am Saaleufer.“ Hauptgründe für eine fehlende Bar seien die Lage im Hochwassergebiet und die Höhe der zu zahlenden Pacht. „Diese Hindernisse könnten beseitigt werden, indem die Stadt eine Sondernutzungszone auf der Peißnitz (Mündung Riveufer/Mühlgraben) ausweist, welche dem Pächter zur Verfügung gestellt wird, welcher in einem Bewerberverfahren das überzeugendste Gesamtkonzept abgibt. Der Gefahr des Hochwassers könnte durch eine mobile Schiffscontainerlösung entgegengetreten werden.“

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