Bundestagswahl: 190.789 Hallenser sind wahlberechtigt

27. August 2013 | Politik | Keine Kommentare

Zur Bundestagswahl am 22. September dürfen 190.789 Hallenser ihre Stimme abgeben. Darüber informierte Oberbürgermeister Bernd Wiegand, zugleich Kreiswahlleiter, am Dienstag. Ebenfalls zum Wahlkreis 72 gehören die Saalekreis-Gemeinden Kabelsketal, Landsberg und Petersberg, so dass der Wahlkreis auf insgesamt 219.747 Stimmberechtigte kommt.

Insgesamt sind 184 Wahlbezirke eingerichtet worden, darunter 142 in Halle. Davon sind in Halle 20 und im Saalekreis vier Briefwahlbezirke. 71 der insgesamt 1.173 halleschen Wahllokale sind behindertengerecht ausgestattet. Für den ordentlichen Ablauf der Wahl sorgen 1.465 Wahlhelfer.

In diesem Jahr hat die Stadt statt Wahlkarten Brief verschickt. Mit den Schreiben wolle man mehr Hallenser animieren, zur Wahl zu gehen, so Wiegand. Durch die Gestaltung gehen die neuen Briefe nicht in der Werbeflut unter, meinte die stellvertretende Wahlleiterin Rita Lachky. Sie sollen den Hallensern bis zum 1. September zugestellt werden. Wer bis dahin kein Schreiben hat, sollte sich umgehend bei der Stadtverwaltung melden. Übrigens: die Saalekreis-Gemeinden im Wahlkreis verschicken weiterhin die altbekannten Benachrichtigungskarten.

Die Briefwahl ist vom 2. bis zum 20. September zu den Öffnungszeiten der Meldebehörden am Stadion in Neustadt und im Ratshof möglich sowie am Wahltag selbst von 8 bis 18 Uhr im Ratshof. Bereits jetzt haben 901 Hallenser ihre Briefwahlunterlagen beantragt, vorrangig über Internet (wahlen.halle.de). Neben der Web-Möglichkeit kann die Beantragung auch über ein Formular erfolgen, das dem Wahlbenachrichtigungsschreiben beiliegt.

Zugelassen sind in Halle zur Bundestagswahl elf Direktkandidaten sowie 12 Parteien.

Am Wahltag selbst wird es ab 18 Uhr im Stadthaus wieder eine öffentliche Präsentation der Ergebnisse geben. Für die bundesweiten Prognosen werden die Instituten Forsa und Infratest-Dimap Befragungen an den Wahllokalen im Südstadtgymnasium, der Kita Sonnenschein und der Förderschule „Janusz Korczak“ durchführen.

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