Bewerber für Kultur- und Sportdezernat

20. Januar 2013 | Politik | 3 Kommentare

Öffentlichkeit war am Samstag nicht erwünscht: CDU, FDP und SPD durchkreuzten die Pläne von Oberbürgermeister Bernd Wiegand, der die Vorstellung der vier aussichtsreichsten Bewerber um das Amt des neuen Beigeordneten für Kultur und Sport in der Hauptausschusssitzung öffentlich durchführen lassen wollte. Mit Hinweis auf die Gemeindeordnung, wonach Personalangelegenheiten nichtöffentlich zu behandeln sind, schickten Christdemokraten, Liberale und Sozialdemokraten die etwa 15 interessierten Gäste – neben Presse auch Vertreter aus Kultur und Sport – wieder nach Hause, und setzten die Sitzung nichtöffentlich fort.

Stadthaus Halle mit den Sitzungssälen für die Ausschüsse und den Stadtrat.

Der Stadtsportbund hat die drei aussichtsreichsten der elf Bewerber, FDP-Kreischef und Stadtrat Gerry Kley, der Fraktionsvorsitzende der Mitbürger im Stadtrat Tom Wolter sowie Judith Marquardt, Ehefrau des früheren halleschen Kulturbeigeordneten Hans-Jochen Marquardt, eingeladen. Am Montag, den 21. Januar, wird es ein öffentliches Podium der Kandidaten geben – garantiert ohne Ausschluss der Bürger. Los geht es um 19 Uhr im Stadthaus. HFC-Präsident Michael Schädlich moderiert die Veranstaltung unter dem Titel „Quo vadis Kulturgut Sport?“

Weiterführender Artikel:
Bewerber-Präsentation für Kulturdezernat: Stadträte schließen Öffentlichkeit aus

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