Ausgaben für Flüchtlinge in Halle verdoppeln sich

27. September 2015 | Politik | 13 Kommentare

Die Stadt Halle (Saale) wird für das kommende Jahr 20,8 Millionen Euro an Ausgaben für Asylbewerber zur Unterbringung und Verpflegung in den Haushalt einstellen.

Man bekomme „entsprechend der gesetzlichen Regelungen“ alle Ausgaben vom Bund erstattet, so Stadtsprecher Drago Bock. „Auch bei steigenden Flüchtlingszahlen geht die Stadt weiter davon aus.“

Damit verdoppeln sich die Zahlungen im Vergleich zum Jahr 2014. Hier hatte Halle gut 9,3 Millionen Euro in den Haushalt eingestellt, in diesem Jahr rechnet Halle mit 12,4 Millionen Euro.

In den ersten neun Monaten des Jahres kamen 1.200 Flüchtlinge nach Halle. Die gleiche Anzahl wird für das letzte Quartal erwartet. Nicht mit einbezogen sind hier aber jene Flüchtlinge aus den Landeseinrichtungen. Das Land will das ehemalige Maritim-Hotel am Riebeckplatz als Zwischenunterkunft für 740 Flüchtlinge nutzen, hat dazu einen Dreijahresvertrag abgeschlossen. Weitere 800 bis 1.000 Personen sollen ab kommendem Jahr in der Zentralen Aufnahmestelle (ZASt) in Halle-Trotha unterkommen.

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