Annika Seidel-Jänig wird Diaby-Nachfolgerin im Stadtrat

8. Dezember 2015 | Politik | Keine Kommentare

Die Nachfolgeregelung nach dem Mandatsverzicht von Dr. Karamba Diaby im halleschen Stadtrat steht fest. Neue Stadträtin wird Annika Seidel-Jähnig.

SPD-Kandidaten für die Kommunal- bzw. Kreistagswahl in Sachsen-Anhalt am 25. Mai 2014.Foto: Jens Schlueter/www.jens-schlueter.comEinfaches Nutzungsrecht nur im Zusammenhang mit der anstehenden Kommunal- bzw. Kreistagswahl am 25. Mai 2014. Eine weitere Nutzung in einem anderen Zusammenhang ist nur nach vorheriger Genehmigung und Lizenzierung durch den Fotografen erlaubt.

Foto: Jens Schlüter / SPD Halle


Sie wird zudem Mitglied im Bildungsausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss der Stadt Halle (Saale). Birgit Meininger, die nach dem Ergebnis der Kommunalwahl vom 25. Mai 2014 erste Nachrückerin auf der Liste der SPD im Wahlbereich 3 gewesen wäre, erklärte ihren Mandatsverzicht aus beruflichen Gründen.

Annika Seidel-Jähnig erklärte hierzu: „Als sachkundige Einwohnerin im Bildungsausschuss konnte ich in den letzten anderthalb Jahren schon viele wertvolle Erfahrungen sammeln. Ich freue mich nun auf die neue Herausforderung und die spannende Arbeit im Stadtrat.“

Johannes Krause, Vorsitzender der SPD-Fraktion Stadt Halle (Saale), ergänzte: „Einerseits

bedauere ich, dass Birgit Meininger nicht Mitglied der SPD-Fraktion wird. Anderseits freue ich mich auf die Zusammenarbeit mit Annika Seidel-Jähnig. Denn sie hat sich im vergangenen Jahr als sachkundige Einwohnerin im Bildungsausschuss bereits sehr engagiert in die Fraktionsarbeit eingebracht.“

Birgit Meininger sagte zu ihrem Mandatsverzicht: „Ich bedauere es sehr, dass ich das Stadtratsmandat nicht antreten kann. Als ich mich zur Kommunalwahl 2014 aufstellen ließ, lag noch kein beruflicher Hinderungsgrund vor. Mit dem Inkrafttreten des Landesentwicklungsgesetzes vom 1. Juli 2015 bin ich nunmehr als Mitarbeiterin der obersten Landesentwicklungsbehörde dem Ministerium für Landesentwicklung und Verkehr zugeordnet und leite dort das Referat Sicherung der Landesentwicklung, Raumbeobachtung, Raumordnungskataster. In dieser Funktion obliegt mir die Rechts- und Fachaussicht über die Stadt Halle als untere Landesentwicklungsbehörde. Das Kommunalverfassungsgesetz verbietet es mir demnach, Mitglied des Stadtrates zu werden.“

Annika Seidel-Jähnig, geboren 1987, hat an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg Geschichte und Politikwissenschaft studiert. Während Ihres Studiums war sie Vorsitzende des Vereins Jungenduni Halle. Derzeit arbeitet sie als Koordinatorin für Schulpartnerschaften, die Kinderuniuni und den Zukunftstag an der Martin-Luther-Universität. Zudem ist sie seit 2015 Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen im SPD-
Stadtverband Halle (Saale).

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