0 Stimmen für „Die Linke“: Wahlprobleme auch in Halle-Reideburg

3. August 2014 | Politik | 1 Kommentar

Für Schlagzeilen sorgte am Samstag ein Focus-Artikel über eine Wahlfälschung in Halle-Neustadt. Dort wurden im Wahlprotokoll 101 Stimmen mehr festgehalten, als es Wähler gab.

Doch auch im halleschen Osten gab es Probleme. Im Wahlbezirk 34202 in Reideburg wies das Ergebnis zur Europawahl im Wahlprotokoll für die Partei „Die Linke“ zunächst 0 Stimmen aus. Ein Ergebnis, welches Stadtwahlleiter Egbert Geier für unwahrscheinlich hielt. Er lies deshalb den Wahlbezirk neu auszählen. Dabei wurde festgestellt, dass die 70 Stimmen für „Die Linke“ der SPD zugeordnet wurden. Nachträglich wurde das Wahlergebnis deshalb angepasst, das Ergebnis für die SPD von 123 auf 53 herabgesenkt. Die Zuordnung sei irrtümlich passiert heißt es im Protokoll des Kreiswahlausschusses.

Wegen Übermittlungsfehlern wurden zudem in den beiden Wahlbezirken 45105 und 57107 die Ergebnisse falsch erfasst. Die CDU erhält dadurch insgesamt 11 Stimmen mehr.

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