OB sieht erste Erfolge der Corona-Maßnahmen – 23 Neuinfektionen

12. November 2020 | Natur & Gesundheit, Politik | 1 Kommentar

 

Am heutigen Donnerstag gibt es in Halle 23 Corona-Neuinfektionen. Damit zählt die Stadt nunmehr 321 aktuell infizierte Personen. Von diesen müssen – wie bereits gestern – 29 im Krankenhaus und 10 von ihnen intensivmedizinisch behandelt werden.

Die heutigen Neuinfektionen betreffen Personen nahezu aller Altersgruppen. Allerdings konnten aufgrund der Infektionsrückverfolgung der Stadt 16 Fälle den privaten Kontakten zu Familie oder Freunden zugeordnet werden. Sie alle betreffen Gemeinschaftseinrichtungen wie Schulen und auch ein Geburtshaus. Den 7 weiteren Fälle liegen hingegen berufliche Ansteckungsgründe zugrunde. Ein Fall hiervon betrifft darüber hinaus die Stadtverwaltung. Aus dieser mussten daher insgesamt 9 Personen in vorsorgliche Quarantäne geschickt werden.

Die 7-Tage-Inzidenz liegt in Halle mit dem heutigen Tag bei 65,70. Sie ist folglich seit etwa 5 Tagen stabil und zuletzt sogar wieder leicht gesunken.

Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand sah auf der heutigen Pressekonferenz in diesen Zahlen die Effektivität der Eindämmungsmaßnahmen der Stadt reflektiert, die das zuvor stark ansteigenden Infektionsgeschehen bisher scheinbar stoppen konnten. Er sagte: „Ich danke allen Bürgerinnen und Bürgern der Stadt für ihre Mithilfe im Kampf gegen das Virus. Der leichte Abwärtstrend der Zahlen zeigt uns bisher aber nur, dass ein weiterer Anstieg verhindert werden konnte. Er ist auf keinen Fall ein Signal für Entspannung. Unser Ziel bleibt daher auch weiter die Senkung der Inzidenz auf unter 50.“

Des Weiteren verdeutlichte Wiegand den Erfolg der bisherigen Maßnahmen am Infektionsgeschehen in den Schulen. So treten dort zwar täglich neue Fälle auf, gemessen an der Gesamtzahl der mehr als 30.700 Schülerinnen und Schüler der Stadt seien bisher jedoch nur 2,3 % (697 Kinder und Jugendliche) von häuslicher Quarantäne betroffen.

Zu den täglich verhängten Bußgeldverfahren der städtischen Ordnungshüter gegen Maskenverweigerer gab der Oberbürgermeister außerdem bekannt, dass sich noch 168 Verfahren im Prozess befänden. Lediglich 2 Verfahren mit Bußgeldern in Höhe von jeweils 50 € seien demnach schon abgeschlossen. Gemeinsam mit allen Bußgerldern wegen Verstößen gegen die Auflagen seit Beginn der Pandemie käme die Stadt somit auf bisher insgesamt 50.129 €.

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