Kann die Schwammspinner-Plage in Halles Eichenwald noch abgewendet werden?

26. März 2021 | Natur & Gesundheit | 1 Kommentar

 

Der Schwammspinner ist ein Nachtfalter, der insbesondere in Eichenwäldern auch bei uns in Europa vorkommt. Seine Raupen beginnen nach dem Schlüpfen in die Baumkronen der Eichen zu wandern und fressen sich dort dann an den Blättern satt, sodass es nicht selten zu völliger Entlaubung der befallenen Bäume kommt. Sind Eichenbestände durch andere Krankheiten, Schädlinge oder beispielsweise auch durch eine vorherige Dürreperiode zusätzlich geschwächt, kann auch der gesamte Bestand verloren gehen.

Auch in Halle kam es im vergangenen Jahr zu einer massenhaften Vermehrung des Schwammspinners im Eichenwald zwischen Europachaussee und Apfelweg. Die Raupen des Schwammspinners sorgten dort für großflächigen Kahlfraß und schädigten auch zahlreiche anliegende Gärten.

Die Stadt hat deshalb in dieser Woche damit begonnen, im besagten Gebiet die Eier des Schwammspinners abzusammeln. Die Arbeiten dauern allerdings voraussichtlich noch bis Anfang April an. Dadurch soll die massenhafte Entwicklung des Schwammspinners gebremst und ein ähnlich verheerender Befall wie im letzten Jahr verhindert werden.

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