Knapp 418.000 Euro Förderung für die Aids-Hilfe Sachsen-Anhalt

31. Mai 2021 | Natur & Gesundheit, Vereinsleben | 1 Kommentar

HIV ist eine Infektion mit dem menschlichen Immunschwäche-Virus, welches bestimmte Zellen der Immunabwehr schwächt oder gar zerstört und den Körper deshalb anfällig für Erkrankungen macht, die bei nicht infizierten Menschen in der Regel unproblematisch verlaufen.

Sachsen-Anhalt stärkt nun dem Verein Aids-Hilfe Sachsen-Anhalt Nord e.V. mit einer institutionellen Förderung den Rücken. Für die Haushaltsjahre 2021 und 2022 erhält der Verein demnach insgesamt rund 418.000 Euro. „Diskriminierung von Menschen mit HIV und Aids führt zur sozialen, gesellschaftlichen und beruflichen Isolation. Die Prävention ist der beste Schutz.“, sagte Gesundheits- und Sozialministerin Petra Grimm-Benne hierzu. „Die Aufklärung zu HIV, Aids und den sexuell übertragbaren Krankheiten liegt Sachsen-Anhalt daher besonders am Herzen.“ Dazu gehöre gezieltes und sachliches Informieren, um unbegründete Ängste abzubauen und solidarisches Verhalten mit Erkrankten zu fördern.

Michael Boy, Vorstandsvorsitzender der Aids-Hilfe Sachsen-Anhalt Nord e.V. erklärte außerdem: „Mit unserer auf Selbsthilfe aufbauenden Arbeit unterstützen wir als Verein alle Betroffenen im Umgang mit ihrer Situation.“ Das bedeute unter anderem, deren Interessen sowie Rechte zu vertreten, Ausgrenzung aufzudecken und Isolation vorzubeugen.

Geschäftsführer Sven Warminsky ergänzte angesichts der Corona-Pandemie, dass im Bereich der Prävention sehr schnell Online-Formate für Schulen und verstärkte Präsenz in den sozialen Medien forciert wurden. „Die Betreuung stand vor enormen Herausforderungen, da die Probleme und Unsicherheiten unseres Klientels mit Beginn der Pandemie stiegen.“, so Warminsky, der dem Land für die langjährige, verlässliche und kontinuierliche Unterstützung dankt.

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