Durstiges Gemüse – Wie unser Konsumverhalten Südspanien austrocknet

30. November 2019 | Natur & Gesundheit | 1 Kommentar

Was kostet unser frisches Gemüse, das täglich frisch auf dem Tisch landet? Diese Frage wird ein Vortrag beantworten, der am Di., 3. Dez. 2019, um 19:30 Uhr im Löwengebäude Hörsaal XIV a/b stattfindet.

4500 Liter Wasser. So viel benötigt jede*r Deutsche pro Jahr für den durchschnittlichen Tomatenkonsum – vom spanischen Gewächshaus bis zum deutschen Teller. Der sogenannte „Gemüsegarten Europas“ produziert auf den Plantagen in Almería seit Jahrzehnten billiges Obst und Gemüse in einer der trockensten Regionen des Kontinents. Dem ohnehin schon trockenen Boden wird dabei das Grundwasser entzogen. Die Folge: Wüstenbildung.

Auf Einladung der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt spricht Prof. Dr. Petra Dobner (Lehrstuhl für Systemanalyse und Vergleichende Politikwissenschaft) an der Martin-Luther-Universität über Wasserstress und virtuelles Wasser. Anschließend diskutiert sie mit dem Publikum darüber, welchen Einfluss individuelle Kaufentscheidungen in Deutschland auf den Wassergebrauch in Südspanien haben.

Begleitend zum Vortrag bietet die Non-Profit-Organisation „Viva con Agua e.V.“ Infomaterialen zu Ländern mit globalem Wassermangel, Lösungsmöglichkeiten und Handlungsalternativen.

Dienstag|03.12.2019|18:30 Uhr
Löwengebäude Hörsaal XIV a/b
Universitätsplatz| Halle

Eintritt frei

Eine Meldung von der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt

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