Ministerpräsident Haseloff predigt Sturm

19. Januar 2017 | Nachrichten | 35 Kommentare

Wenn Winde und See gehorchen: Am 19. Januar hält Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, eine Predigt zum Thema „Sturmböen“ (Matthäus 8, 23-27). Der Gottesdienst beginnt um 18 Uhr in der Marktkirche Unser Lieben Frauen in Halle. Er findet im Rahmen der Universitätsgottesdienste der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) statt.

„Sturmböen kennt der Ministerpräsident – gerade in dieser gesellschaftlich und politisch sehr bewegten Zeit. Deshalb bin ich gespannt, wie er als katholischer Politiker die Bibelstelle auslegt“, sagt Prof. Dr. Jörg Ulrich, Universitätsprediger der MLU und Organisator der Universitätsgottesdienste. Musikalisch gestaltet wird der Gottesdienst vom Tenor Stephan Kelm und Florian Zschucke an der Orgel.

Die Reihe „Universitätsgottesdienste“ widmet sich in jedem Semester einem anderen Thema. Im aktuellen Wintersemester 2016/17 lautet das Motto „Alle Wetter!“. Jedes Mal hält ein anderer Redner die Predigt. Neben dem Ministerpräsidenten sprechen in diesem Semester auch Theologen der Universität Halle sowie Vertreter der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland und der Evangelischen Landeskirche Anhalts.

Der Gottesdienst mit Ministerpräsident Haseloff bildet den Abschluss der Theologischen Tage, die vom 18. bis 19. Januar von der Theologischen Fakultät der MLU veranstaltet werden. Unter dem Leitthema „Kirche der Zukunft – Kirche der ‚Laien‘?“ wird die wachsende Bedeutung von Nicht-Theologen in der kirchlichen Praxis öffentlich diskutiert.

Weitere Informationen zu den Universitätsgottesdiensten der MLU: http://www.theologie.uni-halle.de/ugd/

Programm der Theologischen Tage: http://www.theologie.uni-halle.de/nt/thta/

Gottesdienst mit der Predigt „Sturmböen“

Donnerstag, 19. Januar 2017, 18 Uhr
Marktkirche Unser Lieben Frauen
An der Marienkirche 2, 06108 Halle (Saale)

(PS MLU Halle)

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Dieses Thema enthält 35 Antworten und 16 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  redhall vor 8 Monate, 1 Woche.

Ansicht von 25 Beiträgen - 1 bis 25 (von insgesamt 36)
  • Autor
    Beiträge
  • #279851

    Wenn Winde und See gehorchen: Am 19. Januar hält Dr. Reiner Haseloff, Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, eine Predigt zum Thema „Sturmböen“ (Matthä
    [Der komplette Artikel: Ministerpräsident Haseloff predigt Sturm]

    #279852

    Die konsequente Trennung von Staat und Kirche beeindruckt mich immer wieder!
    Das die Evangelen jetzt das Hochamt der Katholiken übernommen haben, ist sicher Ausdruck der Ökolomäne? 😉

    #279853

    Mal sehen, wie er den Sturm nach der Wahl aushält; er sollte viel lieber nicht nur über ruhiges Wetter predigen, sondern für Ruhe und soziale Sicherheit im Land sorgen und das Predigen den dafür ausgebildeten Fachleuten überlassen.

    #279854

    teu

    Das ist eine Satire? Oder?

    #279855

    Lou

    Nein.
    Wenn ich mir eure reflexartigen Reaktionen betrachte, komme zum Ergebnis, dass aktuell nicht die Religion Opium für das Volk ist, sondern dass die mit obiger These betriebene Gehirnwäsche Gift für das Volk war und ist.

    #279856

    Es sind die gleichen Leute, die heute „Trennung von Kirche und Staat“ rufen und den Kirchen vorwerfen, im 3. Reich geschwiegen und sich nur um ihre Schäfchen gekümmert zu haben.
    Ein Vertreter der Synagogengemeinde schrieb mir dazu vor kurzem „Religion selbst ist und lebt von Politik. Wir müssen nur versuchen, dabei Glauben und Liebe nicht untergehen zu lassen. Siehe Levitikus 19/18. „

    #279857

    Opium ist Religion fürs Volk.

    #279859

    Was soll die Forderung „Trennung von Kirche und Staat“ mit dem Schweigen im 3.Reich zu tun haben? Gar nichts! Ach, mal zur Erinnerung: Die Christen haben Hitler gewählt. Wer das bezweifelt, vergleiche Wahlergebnis mit der Anzahl der Christen.

    #279860

    Wie immer, ein intelligenter Beitrag, der von hohem Verständnis für Geschichte und sogar Statistik zeugt.

    #279861

    Zahl der Christen 1933:
    62,7 Protestanten
    32,5 Katholiken
    Wahlergebnis NSDAP:
    43,9 %

    #279862

    Wenn Herr Haseloff in einer Kirche spricht, tut er das als Christ und nicht als Ministerpräsident. Das ist sein gutes Recht und hat nichts mit „Staat und Kirche“ zu tun.
    Staatsbeamte dürfen auch bei Pegida demonstrieren, nur nicht in Uniform. Sie dürfen auch NPD-Mitglieder sein, solange diese nicht verboten ist. So ist die Rechtslage in einem Rechtsstaat. Aber Recht gilt immer nur, wenn es einem in den eigenen Kram passt, oder?

    #279863

    „Staatsbeamte dürfen auch bei Pegida demonstrieren, nur nicht in Uniform. “
    Ganz so einfach ist das mit dem „dürfen“ aber auch nicht.
    http://www.morgenpost.de/berlin/article209031111/Abmahnung-eines-Polizisten-fuer-Rede-bei-Pegida-unwirksam.html

    #279864

    Meines Wissens haben sich die Kirchen nach dem 2. Weltkrieg selber vorgeworfen, im 3. Reich geschwiegen zu haben,
    Aber nicht immer, die konvertierten Juden wurden mit Begeisterung den Nazis zum Fraß vorgeworfen.

    #279865

    „Die Kirchen“ stimmt so allgemein schon wieder nicht; die Bekennende Kirche hat sehr wohl nicht geschwiegen. Das, und noch viel schlimmer, das positive Eintreten der sog. Deutschen Christen, ist immer zu differenzieren. Vom Konkordat eines Pius mal gar nicht zu reden; das spricht für sich selbst.

    #279866

    Anonym

    Zahl der Christen 1933:
    62,7 Protestanten
    32,5 Katholiken

    Ich bin mir sicher, wenn ich es auch nicht genau weiß, dass es mehr als 95,2 Christen im Dritten Reich gab. 🙂

    Vor lauter Aufregung wurde beim Kopieren&Einfügen der Daten sicher nur das Prozentzeichen vergessen. Natürlich! (Ist auf der Tastatur übrigens über der 5.)

    Dieser „Logik“ folgend, haben Christen, Nicht-Christen, Kommunisten, Sozialisten, Stasi-IM, untergetauchte RAF-Mitglieder, heimliche und offen lebende Oppositionelle und Bürgerrechtler, Alt-Nazis und Neo-Nazis, Gammler und Asoziale – alle haben sie der SED zur Macht und zum Machterhalt verholfen:

    Wahlergebnis bei der 86er Volkskammerwahl für die Kandidaten der Nationalen Front: 99,94% Zustimmung bei nahzu 100% Beteiligung.

    Aber wer folgt schon Logik, wenn Äpfel und Birnen sich so sehr ähneln. 🙂

    #279867

    Du wirfst anderen vor, Äpfel mit Birnen zu vergleichen, vergleichst aber selbst die Wahl 1933 mit der Volkskammerwahl 1986?

    Das damals auch viele Christen die Nazis gewählt haben ist leider wahr.

    Zum Thema: Vielleicht sollte man erst einmal hören, was Haseloff „predigt“ und ihn nicht schon vorher verurteilen.

    #279868

    Ronny, vor lauter Aufregung hast du das mit dem Zitieren nicht gepackt.
    ist schon interessant, wie du versuchst aus Äpfeln Birnen zu schnitzen.

    #279869

    Anonym

    Du wirfst anderen vor, Äpfel mit Birnen zu vergleichen, vergleichst aber selbst die Wahl 1933 mit der Volkskammerwahl 1986?
    Stimmt! Das wär ja gerade so, als vergleiche man die Forderung nach „Trennung von Kirche und Staat“ mit einer Wahl im Dritten Reich im Abstand von über 80 Jahren. 🙂

    Aber „Analogie“ ist auch nicht jedermanns Sache. Das wird immer wieder deutlich.

    #279898

    Gregor Gysi predigt/redet an 15.01.2017 10 Uhr im Gottesdienst in der Leipziger Michaeliskirche.

    #279911

    Das Jahr fängt ja gut an. Alle predigen, seufzen und jammern… Geht die Welt unter?

    Die Ente ist gar !, Riosal

    salzig ist das Meer, salzig ist der Fluss, salzig sind die Tränen, Salz ist in der Luft

    #279912

    Du wirfst anderen vor, Äpfel mit Birnen zu vergleichen, vergleichst aber selbst die Wahl 1933 mit der Volkskammerwahl 1986?
    Stimmt! Das wär ja gerade so, als vergleiche man die Forderung nach „Trennung von Kirche und Staat“ mit einer Wahl im Dritten Reich im Abstand von über 80 Jahren.

    Aber „Analogie“ ist auch nicht jedermanns Sache. Das wird immer wieder deutlich.

    Ich würde vorschlagen, du schreibst hier mal die Definition einer Analogie nieder und überprüfst dann, ob du sie richtig angewendet hast 🙂

    In deinem Beitrag hast du nur die Wahl 1933 mit der Volkskammerwahl 1986 verglichen, der Bezug zur „Trennung von Staat und Kirche“ fehlte.

    • Diese Antwort wurde geändert vor 8 Monate, 2 Wochen von  Woric.
    #279978

    Anonym

    In deinem Beitrag hast du nur die Wahl 1933 mit der Volkskammerwahl 1986 verglichen, der Bezug zur „Trennung von Staat und Kirche“ fehlte.

    Eigentliche Absicht war (analog zum mehr als fernliegenden Zusammenhang zwischen der Forderung nach Trennung und irgendwelchen „Analysen“ von Wählern aus den 1930er Jahren) darzustellen, dass es noch fernliegendere „Zusammenhänge“ gibt.

    War wohl zu subtil. 🙂

    #279979

    Es gibt nichts zu verwässern. Die Zusammenhänge sind so einfach, wie sie sich statistisch darstellen.

    #279981

    Oje, ein Satz, der mit „eigentlich“ beginnt, super. Und was war deine uneigentliche Absicht 🙂

    • Diese Antwort wurde geändert vor 8 Monate, 2 Wochen von  Woric.
    #279983

    Anonym

    Hast du den Rest gar nicht erst gelesen? 🙂

    Eine „uneigentliche“ Absicht gab es nicht, wohl aber eine uneigentliche Wirkung. Und die war gerade nicht beabsichtigt.

    Das Wort „eigentlich“ wird anscheinend gern mal missverstanden. 🙂

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