Stadtmuseum eröffnet neuartige Schau zu Christian Wolff

16. November 2013 | Kultur | Keine Kommentare

Vor 273 Jahren kam der Frühaufklärer Christian Wolff zurück nach Halle an die Universität, nachdem er 17 Jahre zuvor durch Preußenkönig Friedrich Wilhelm I. der Stadt verwiesen wurde. Studenten und Bürger hatten seine Rückkehr seinerzeit begeistert begrüßt.

Sein einstiges Wohnhaus in der Großen Märkerstraße trägt heute seinen Namen und beherbergt das Stadtmuseum. Und dort öffnete am Samstag, den 16. November, eine neue Ausstellung, die sich der Zeit der Aufklärung auf besondere Art nähert.

Unter dem Titel „Gedankenspiel – Christian Wolff und das Jahrhundert der Aufklärung“ erwartet die Besucher im Christian-Wolff-Haus eine interaktive Rauminstallation in Form eines barocken Kulissentheaters. Einblicke erlaubt das „museum wolffianum“, eine aus Kostbarkeiten und Kuriositäten bestehende Sammlung Christian Wolffs, die nicht mehr erhalten ist, deren namentlich überlieferte Objekte jedoch erstaunen lassen. Die „Gedankenspiele der Epoche“ finden sich wieder in Zeichen, Sprüchen, Formeln und illustrativen Kulissen. Die Präsentation im Anbau des Christian-Wolff-Hauses ist ein Korrespondenzprojekt der Stadt Halle (Saale) zum Francke-Jahr und der Jahresbeitrag zur Landesinitiative „Sachsen-Anhalt und das 18. Jahrhundert“.

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