Moritzburg steigert Besucherzahlen, Vorhaben Neumühle aufgegeben

15. Mai 2013 | Kultur | 5 Kommentare

Die Stiftung Moritzburg in Halle (Saale) wird die benachbarten Gebäude der Neumühle und der Technischen Chemie nicht übernehmen. Das hat der Stiftungsrat am Mittwoch entschieden.

Aufgrund einer Vielzahl objektiver baulicher und wirtschaftlicher Gründe sind diese Gebäude für einen beabsichtigten Umbau in museale Arbeitsbereiche nicht geeignet, hieß es. Stattdessen wird als wirtschaftlichste Variante derzeit von einem Neubau ausgegangen. Die Stiftung Dome und Schlösser erhielt dazu einen ergänzenden Prüfauftrag zur weiteren Beplanung. Nun werden Gutachten von Museumsdirektoren aus anderen Städten Deutschlands eingeholt, die in jüngerer Zeit ähnliche Depotvorhaben in ihrer Stadt umgesetzt haben.

Außerdem wurden seit Jahresbeginn bis zum 6. Mai 2013 insgesamt 17.363 Besucher. Das sind bereits jetzt so viele wie im vergangenen letzten Jahr. Nicht zuletzt ist das zurückzführen auf eine sehr gut laufende Emil Nolde-Ausstellung.

Der Stiftungsrat gab auf seiner Sitzung am Montag bekannt, dass die Ausschreibung der Stelle für die Direktorin/ den Direktor des Kunstmuseums Moritzburg zum 1. Januar 2014 erfolgt. Nach dem Weggang von Dr. Katja Schneider, sie war bis zum 31.12.2012 Vorstand der Stiftung Moritzburg, hat das Kultusministerium des Landes Sachsen-Anhalt als zuständige Aufsichtsbehörde vorübergehend Herrn Prof. Dr. Matthias Puhle zum Vorstand der Stiftung bestellt. Matthias Puhle ist seit dem 1. September 2012 Abteilungsleiter im Kultusministerium Sachsen-Anhalt.

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