Kunstprojekt bringt 1.000 Euro für das Stadtbad in Halle, zweite Runde gestartet

11. Dezember 2014 | Kultur | Keine Kommentare

Der Förderverein Zukunft Stadtbad Halle (Saale) e.V. darf sich über einen dicken Scheck freuen. 1.000 Euro überreichte die Künstlerin Nina Hannah Kornatz, Absolventin der Hochschule für Kunst und Design, am Mittwoch. Das Geld ist durch den Spendenverkauf der Grafik „Springen“ zusammen gekommen.
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Doch es es geht weiter im Kunst im Stadtbad. Am Mittwoch fiel der Auftakt zur zweiten Runde. Von jeder verkauften Grafik „Begegnung“ fließen auch dieses Mal 50 % an den Förderverein, der das Geld für die Sanierung des Stadtbades verwenden wird.

„Es gibt nichts Schöneres als diese kostbaren Begegnungen, die unser Herz berühren.“ Das historische Stadtbad berührt sehr viele Herzen und hier finden sich, treffen sich Menschen, die sich anderenorts nicht kennengelernt hätten. Deshalb heißt die Grafik von Jens Günther auch „Begegnung“. Der Linolschnitt auf Papier ist 40 x 28 cm, ungerahmt, aber mit Passepartout Passepartoutaußenmaß von 60 x 40 cm. Die Grafik erscheint in einer Stückzahl von 25 und kostet jeweils 180 Euro.

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Jens Günther, gebürtiger Hallenser und Absolvent der Malklasse von Prof. Ute Pleuger an der Hochschule für Kunst und Design Burg Giebichenstein, kennt das Stadtbad seit seiner frühesten Kindheit – wie so Viele lernte er dort schwimmen. Besonders die schicken Umkleidekabinen um die Becken herum und die – nun wieder in Funktion gebrachte – historische Personenwaage im Foyer hatten es ihm angetan. Mit dem Verkauf der Grafik „Begegnung“ möchte er seine Verbundenheit zum Bad ausdrücken und mit seiner Arbeit etwas für die Sanierung des Bades tun.

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