Kunstpreisträger: Rackwitz-Schau im Stadtmuseum wird verlängert

28. Januar 2014 | Kultur | Keine Kommentare

Die seit dem 22. November 2013 geöffnete Ausstellung von Hans-Christoph Rackwitz im Stadtmuseum Halle, Große Märkerstraße 10, wird aufgrund des hohen Besucherinteresses bis zum Sonntag, dem 2. März 2014, verlängert.

Besichtigt werden kann die Schau mit Bildern, farbigen Zeichnungen und Radierungen des Künstlers jeweils dienstags bis sonntags in der Zeit von 10 bis 17 Uhr. Im November vergangenen Jahres wurde der Hallesche Kunstpreis des Jahres 2013 an den Maler und Grafiker Hans-Christoph Rackwitz verliehen. Mit ihm wurde ein Künstler geehrt, der mit anspruchsvollen, grafischen Arbeiten das Bild der halleschen originalen Druckgrafik in den letzten Jahrzehnten zunehmend bestimmt hat und über die Region und die Grenzen Sachsen-Anhalts bekannt geworden ist.

Rackwitz wurde 1956 geboren und wuchs in Beesenstedt auf. 1982 legte er sein Diplom an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein ab. Sein Atelier hat er heute im Tanzsaal der früheren Dorfgastwirtschaft von Zörnitz. Und auch wenn er nicht in Halle aufgewachsen sei, die Beziehung sei immer da gewesen. „Meine Oma väterlicherseits hat in der Goethestraße gewohnt.“ Von Beesenstedt aus sei es mit der Halle-Hettstedter Eisenbahn bis zur Saline gegangen. Von dort aus sei man meist zu Fuß bis ins Paulusviertel gegangen. Als die Hochstraße gebaut wurde, habe er im Internat in den Franckeschen Stiftungen gewohnt. Auch heute komme er gern nach Halle, die wieder eine wunderschöne Stadt geworden sei. Rackwitz dankte seinen Eltern, die ihn in seinem künstlerischen Werdegang immer gefördert hätten.

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