Hallesche Museen laden zum Museumstag ein

11. Mai 2013 | Kultur | Keine Kommentare

Zum Internationalen Museumstag am Sonntag, dem 12. Mai, gibt es in Halle (Saale) in verschiedenen Einrichtungen ein buntes Programm.

Mit einem kostenfreien Angebot erwartet das Technische Halloren- und Salinemuseum seine Gäste. Um 10 und um 15 Uhr spielt dann das hallesche Figurentheater „Märchenteppich“ das Märchen „Von der Saalenixe, die auszog das Salz zu suchen“. Puppenspielerin Susa Ahrens hat in der bezaubernden Geschichte Sagen und Mythen der Halloren neu verwoben, zu einem geheimnisvollen Märchen rund um die Stadt Halle. Erzählt wird die Geschichte von den Saalenixen, den Halloren, dem Salz und von der unendlichen Macht der Liebe. Das Puppenspiel entstand in Zusammenarbeit mit dem Salinemuseum Halle und ist besonders geeignet für Kinder ab 4 Jahren und alle Erwachsen, die gerne staunen und träumen…

Für alle Ausstellungen im Kunstmuseum Moritzburg zahlen Besucher an diesem Tag einen ermäßigten Eintritt von 5 Euro. Um 15 Uhr gibt es eine Führung durch die Emil-Nolde-Ausstellung. Am Sonntag, um 18 Uhr, hat eine szenische Lesung „Die Kunst selbst ist eben meine Sprache“ der Sprechbuehne Halle Premiere. In einer aufwendig konzipierten Veranstaltung wird der Briefwechsel zwischen Max Sauerlandt und Emil Nolde als Zeugnis einer lebenslangen Freundschaft in Szene gesetzt. Die Lesung aus Originaldokumenten von Studierenden der Uni Halle erweckt den Kunststreit um die Werke des expressionistischen Malers Emil Nolde wieder zum Leben. Sprecherinnen: Hanna Gegenheimer/ Friederike Küstner/ Lucia Rademacher/ Mirjam Vogel; Regie: Anna Dieterich, Künstlerische Leitung: Martina Haase. Der Eintritt für diese Veranstaltung beträgt 10 Euro, ermäßigt 5 Euro

Auch die Stiftung Händelhaus beteiligt sich. So gibt es im Händelhaus ermäßigten Eintritt. Und das Friedemann-Bach-Haus wird auch geöffnet.

Anlässlich der Eröffnung der neuen Dauerausstellung des Stadtmuseums „Entdecke Halle!“ wird zum Tag der offenen Tür am Sonntag, 12. Mai 2013, 11 bis 17 Uhr, ein vorgeschichtlicher Wendelring für interaktive Nutzung in der Ausstellung angefertigt. Die Replik entsteht in der Schauschmiede von Roger Widdermann am Sonntag im Museumshof und erfordert für die Herstellung vom Schmied beträchtliches Geschick und Erfahrung. Es stellt sogar ein Wagnis dar, die mit spezieller Technik und großer Kunstfertigkeit vor mehr als 2500 Jahren produzierten Bronzestücke heute herzustellen. Die Übergabe des fertigen Stücks erfolgt gegen 16 Uhr an ein Kind, mit dessen Hilfe es schließlich in die Ausstellung integriert wird. Die Replik des Wendelrings ergänzt ein in der Präsentation gezeigtes Original. Hintergrund: Wendelringe sind kostbare Schmuckstücke, die um den Hals getragen wurden und als Bronzeschmuck aus der Eisenzeit stammen. Zahlreiche Fundorte aus der Region (z.B. Halle-Trotha) verweisen auf die damalige Bedeutung des Salzhandels, den damit verbundenen Wohlstand und das hochentwickelte Kunsthandwerk. Die Übergabe des fertigen Stücks erfolgt gegen 16. 00 Uhr an ein Kind, mit dessen Hilfe es schließlich in die Ausstellung integriert wird. Die Replik des Wendelrings ergänzt ein in der Präsentation gezeigtes Original.

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