Händel verhüllt: Kunstschüler protestieren gegen Kürzungen

21. Mai 2014 | Kultur | Keine Kommentare

Etwa 150 Kunstschüler aus Halle und dem Saalekreis, darunter vom Cantor-Gymnasium und dem Burg-Gymnasium Wettin haben am Mittwochnachmittag auf dem Marktplatz in Halle (Saale) gegen drohende Kürzungen beim Kunstunterricht protestiert.

Damit beteiligten sich die Schulen aus der Region an einem bundesweiten Aktionstag. Auf diese Weise soll auf die Missstände an Schulen und in der Bildungspolitik aufmerksam gemacht und auf die Folgen eines entprofessionalisierten und weggekürzten Kunstunterrichts hingewiesen werden. Denn neben einer Reduzierung auf eine Stunde Kunst pro Woche steht sogar eine komplette Abschaffung zur Debatte. Fachlich fundierter Kunstunterricht sei keine Selbstverständlichkeit mehr, hieß es im Aufruf.

Mit Fackeln, Kriegsbemalung und „Kunst muss bleiben“-Rufen zogen die Schüler um das Händeldenkmal auf dem Markt in Halle. Als Höhepunkt verhüllten die jungen Leute die Statue. Hauptorganisator war der hallesche Maler und Grafiker Burghard Aust.

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