Glockenkonzert: Roter Turm wurde zum Konzertturm

22. Juni 2014 | Kultur | Keine Kommentare

Zahlreiche Menschen standen am Sonntagnachmittag auf dem Marktplatz oder hatten es sich auf Stühlen bequem gemacht. Ein Anlass war für manch einen Betrachter nicht ersichtlich. Doch wer genau lauschte, der bemerkte schnell den Grund.

Der dänische Carilloneurs Erik Kure gab vom Glockenspiel des Roten Turms ein Konzert. Auf dem Programm des renommierten Künstlers und ausgebildeten Organisten standen Werke von Antonio Vivaldi und Johann Sebastian Bach. Und natürlich durfte auch der größte Sohn der Stadt nicht fehlen, Georg Friedrich Händel. Von ihm intonierte Kure ein Stück aus Solomon. Auch eigene Kompositionen präsentierte der Künstler. Als Zugabe wurde noch Tochter Zion gespielt.

Doch bei diesem einmaligen Konzert soll es nicht bleiben. Für die Zukunft wünscht sich Halles Oberbürgermeister Bernd Wiegand regelmäßige Konzerte, gern auch täglich.
Das Carillon im Roten Turm mit 76 Glocken und einem Gesamtgewicht von 55 Tonnen ist das zweitgrößte Glockenspiel der Welt. Die Glocken können ähnlich wie eine Orgel oder ein Piano über eine Klaviatur angesteuert werden.

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