Geld ist Kunst: Kunstforum Halle zeigt Kunstwerke aus Geld

18. August 2013 | Kultur | Keine Kommentare

Geschredderte Geldscheine in Form einer Zigarre oder eines Guglhupf, ein Fächer aus Dollar-Noten, Geld-Origami, alte D-Mark-Scheine zu Mini-Hemden geformt… das sind nur einige der Exponate, die vom 20. August bis 15. September 2013 im Kunstforum Halle zu sehen sind.

Dort wird die Ausstellung „Money, Money, Money – Zeitgenössische Positionen zum Thema Geld – Sammlung Haupt“ gezeigt. Sie präsentiert signifikante Werke aus der weltweit größten Sammlung internationaler Gegenwartskunst zum Thema „Geld“ des Berliner Anwalts Dr. Stefan Haupt. Ein zur Origami-Skulptur gefalteter 10-Dollar-Schein des taiwanesischen Künstlers Ming-Wei Lee hatte den Rechtsanwalt dazu inspiriert, Werke zum Thema „Geld und Kunst“ zu sammeln. Heute besitzt Dr. Stefan Haupt die größte Kunstsammlung zu diesem Thema. In den vergangenen 20 Jahren Sammelleidenschaft erwarb er circa 170 Arbeiten von mehr als 100 nationalen und internationalen Künstlern, darunter finden sich Namen wie Beuys, Balkenhol und Staeck. Objekte, Readymades, Fotografien, Collagen, Druckgrafiken, Videokunst und Malerei dokumentieren den Facettenreichtum in der Auseinandersetzung mit diesem Thema. Im Kunstforum Halle wird nun ein interessanter Streifzug durch die Geldkunst und das Kunstgeld mit mehr als 100 Exponaten der Sammlung präsentiert. Denn auch Phantasiewährungen werden gezeigt, wie die 100 Boogs Marks-Scheine und das „Knochengeld“ einer Aktion aus dem Jahr 1993 in Berlin-Prenzelberg.

Zu sehen sind Werke von Friedensreich Hundertwasser, Thomas Baumgärtel, Joseph Beuys und Stephan Balkenhol. Doch auch die beiden halleschen Künstler Moritz Götze und Wolfgang Timme sind vertreten.

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