Bild-Teppiche im Café der Halloren-Schokoladenfabrik zu sehen

15. April 2015 | Kultur | Keine Kommentare

Am Dienstag wurde im Cafe der Halloren Schokoladenfabrik die Ausstellung „Poesie des Papiers“ mit Arbeiten von Katrin Röder eröffnet.

Die Künstlerin ist im mitteldeutschen Raum schon lange keine Unbekannte mehr. Seit 1998 werden ihre Arbeiten regelmäßig an bedeutsamen Orten in Halle, Leipzig und Magdeburg ausgestellt. Viele ihrer Arbeiten befinden sich im privaten sowie im öffentlichen Besitz.

Geboren wurde Katrin Röder 1963 in Halle an der Saale, nach dem Abitur studierte sie zuerst Englisch und Spanisch an der Universität Leipzig. Nach einigen Jahren beruflicher Tätigkeit als Sprachmittlerin entschied sie sich für ein erneutes Studium, diesmal der Malerei im Fachgebiet Textil an der Hochschule für Kunst und Design Halle Burg Giebichenstein, an welcher sie 1998 das Diplom ablegte. Dem Diplom folgte ein zweijähriges Aufbaustudium an selbiger Hochschule. Seit 2000 arbeitet Katrin Röder als freischaffende Künstlerin in Halle (Saale) und konnte bereits einige Kunstpreise, u.a 1998 den Kunstpreis der Dresdner Bank, gewinnen.

Katrin Röder entführt den Betrachter mit ihren, im wahrsten Sinnen des Wortes zauberhaften, oft exotisch anmutenden, Papiercollagen in eine Welt der bildhaften Poesie, welche ihm vielfältige Anregungen und Inspirationen zu eigenen Geschichten gewissermaßen „vor die Augen“ legt.
Farben, Formen und Strukturen sind als Gestaltungselemente bis in das kleinste Detail aufeinander abgestimmt und ergeben in der Gesamtkomposition einen überwältigenden, nicht mehr zergliederten ganzheitlichen Eindruck. Die meist farbintensiven Collagen erscheinen auf den ersten Blick wie textile Märchen-teppiche. Tausendundein Detail ergeben bei Katrin Röder ganz eigene „Erzählungen“ im Stil von Tausendundeine Nacht. Beim Betrachten der Bilder beschleicht einen die Ahnung niemals fertig werden zu können.

Diese Ausstellung wird bis zum 12.07. 2015 zu sehen sein.

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