Freiwillige Feuerwehr Trotha bekommt Neubau

4. Juli 2013 | Nachrichten | 2 Kommentare

Der Bau eines seit langem diskutierten neuen Gerätehauses für die Freiwillige Feuerwehr Halle-Trotha rückt näher.

Der Ordnungsausschuss hat am Donnerstag einstimmig für den Neubau in der Seebener Straße neben der Grundschule „Hans Christian Andersen“ votiert. 2 Millionen Euro sollen investiert werden. Zwei Jahre lang wird gebaut. Das endgültige OK muss noch der Stadtrat geben.

Die Bedingungen am jetzigen Standort für die 44 Ehrenamtlichen, darunter 7 Frauen, sind nicht mehr zumutbar. So lässt sich bei frostigen Temperaturen das Tor teilweise nicht öffnen, immer wieder parken Autofarer die Zufahrt in der Straße Am Nordbad zu. Außerdem ist das Gebäude völlig marode. Nach Angaben der Stadtverwaltung seien die heutigen DIN-Anforderungen und die der Unfallkasse an Feuerwehrhäuser in keinster Weise erfüllt. Einen Neubau stuft die Stadtverwaltung als prioritär ein.

Die Mängelliste scheint endlos. So gibt es keine getrennten Umkleiden für Männer und Frauen. „Die Fahrzeughalle gibt keine Gewähr für eine ordnungsgemäße Unterbringung der Fahrzeuge und Löschtechnik“, führt Oberbürgermeister Bernd Wiegand zur Begründung aus. „Aufgrund der unzureichenden Erfüllung der vorgegebenen rechtlichen Verpflichtungen des Unfall- und Gefahrenschutzes ist die Durchführung der geplanten Maßnahme zwingend.“ Bei Unfällen könnten die Versicherungsträger sonst auf die Verwaltung als Hauptschuldner zurückgreifen.

CDU-Stadtrat Werner Misch kritisierte, dass per Tischvorlage eine Überarbeitung der Vorlage gekommen ist, aber die Änderungen nicht sichtbar waren. Es waren aber nur kleinere Anpassung, so der Name der Grundschule.

Laut Manfred Schumann von der Stadtverwaltung seien die nötigen Mittel im Haushalt 2013 bis 2015 eingeplant. Inzwischen habe es auch Gespräche mit dem Elternrat der benachbarten Schule gegeben. Der Schulbetrieb werde durch die Feuerwehr nicht beeinträchtigt.

Christoph Bernstiel erkundigte sich, ob denn am neuen Standort die Problematik der Aus- und Einfahrten berücksichtigt wurde. Das sei laut Verwaltung der Fall, der Architekt habe darauf geachtet.

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