Wegen Bauarbeiten: Friesen-Grundschüler sollen in die Frohe Zukunft

3. Dezember 2013 | Bildung und Wissenschaft | 5 Kommentare

Die Proteste von Eltern gegen einen geplanten Umzug der Schüler des Herder-Gymnasiums für zwei Jahre hatten offenbar Erfolg. Die Stadtverwaltung will nun stattdessen die Grundschüler umsetzen.

Bisheriges Gebäude der Grundschule Frohe Zukunft, hier soll übergangsweise die Friesenschule rein

Demnach soll das Gebäude der bisherigen Grundschule „Frohe Zukunft“ für ein Schuljahr als Ausweichobjekt genutzt werden. Konkret heißt das: die jüngeren Grundschüler müssen nun vom Steintor aus mit der Straßenbahn bis in die Frohe Zukunft. Die Stadt will die beiden benachbarten Gebäude der Friesengrundschule und des Herdergymnasiums sanieren. Unter anderem muss der Brandschutz gemacht werden, auch die IT soll die IT erneuert werden. Ursprünglich war vorgesehen, dass in den Winterferien das Herdergymnasium in die Ausweichobjekte Rigaer Straße 1a und Ingolstädter Straße zieht, zeitgleich die Friesengrundschule in das gegenüberliegende Gebäude des Herdergymnasiums wechselt, damit anschließend die Brandschutz-Bauarbeiten am Grundschulgebäude beginnen können. Dagegen hatten sich Elternvertreter des Herder-Gymnasiums gewehrt. Es sei „nicht nachvollziehbar, warum eine viel höhere Zahl an Gymnasiasten einer viel kleineren Zahl an Grundschülern Platz machen soll“, hatte ein Elternvertreter im Bildungsausschuss erklärt. Die Sanierung der Friesenschule soll 900.000 Euro, die des Herdergymnasiums 1,6 Millionen Euro kosten.

In dieses Gebäude soll die Grundschule Frohe Zukunft umziehen

Die Grundschule „Frohe Zukunft“, die den Plattenbau an der Straßenbahn-Endstation bisher nutzt, soll ab dem kommenden Schuljahr dauerhaft in einen benachbarten Backsteinbau umziehen. Dieser muss zuvor für 1,2 Millionen Euro hergerichtet werden. Nach Ende der Bauzeit an der Friesenschule soll das alte Gebäude der Grundschule „Frohe Zukunft“ als BUK-Hort genutzt werden.

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