Stadtelternrat kündigt Klage gegen geplanten Umzug der Friesenschule an

7. Januar 2014 | Bildung und Wissenschaft | Keine Kommentare

Weil das eigentliche Schulgebäude saniert werden soll, prüft die Stadtverwaltung einen Umzug der Einrichtung an den Standort Frohe Zukunft. Im September berichtete HalleSpektrum.de erstmals über diese Pläne, am Dienstag hakte Thomas Senger vom Stadtelternrat nach.

Bisheriges Gebäude der Grundschule Frohe Zukunft, hier soll übergangsweise die Friesenschule rein

Ein Umzug ist tatsächlich geplant, sagte Katharina Brederlow, Fachbereichsleiterin Bildung in der Stadtverwaltung. „Das ist momentan die einzige Möglichkeit, die wir haben“, so Brederlow. Man sei aber intensiv mit Eltern und Lehrern dabei, Alternativstandorte zu prüfen. Eltern hätten Vorschläge gemacht, diese seien aber größtenteils nicht umsetzbar. Sollte die Stadtverwaltung an ihren Plänen festhalten, kündigte Thomas Senger in Namen des Stadtelternrates eine Klage an. Die Pläne seien mit em Schulgesetz nicht vereinbar.

Ursprünglich sollten die Schüler des benachbarten Herder-Gymnasiums für zwei Jahre ausgelagert werden. Elternvertreter hatten aber erfolgreich gegen den geplanten Umzug in die Südstadt protestiert. Nun erwischt es die zahlenmäßig unterlegenen Grundschüler, die in das bisherge Gebäude der Grundschule Frohe Zukunft sollen. Diese wiederum soll das benachbarte Gebäude erhalten, das bis vor wenigen Jahren die Riesenklein-Schule genutzt hatte. Dieser Backsteinbau muss aber zuvor noch für 1,2 Millionen Euro hergerichtet werden.

Die Sanierung der Friesenschule soll 900.000 Euro, die des Herdergymnasiums 1,6 Millionen Euro kosten.

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