Schul-Sanierung: Herder- und Friesenschüler müssen umziehen

27. August 2014 | Bildung und Wissenschaft | 2 Kommentare

Das in der kommenden Woche beginnende neue Schuljahr bringt für die Schüler am Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium und der Grundschule „Karl Friedrich Friesen“ einen Umzug mit sich. Denn statt in den angestammten Gebäuden in der Friesenstraße werden die Kinder und Jugendlichen im halleschen Süden unterrichtet. Anlass sind die bevorstehenden Sanierungen beider Gebäude.
Friesenschule
Die Friesenschüler müssen in die Ottostraße. Der dortige Schulplattenbau wurde dazu für 130.000 Euro hergerichtet. So wurde ein Speiseraum geschaffen, Fußböden wurden teilweise erneuert und Malerarbeiten durchgeführt. Auch die Unterrichtsräume wurden hergerichtet, decken Instand gesetzt und die Beleuchtung erneuert.

Die Herder-Gymnasiasten werden in den Schulplattenbauten Rigaer Straße 1a und Ingolstädter Straße 33 unterrichtet. 290.000 Euro hat die Stadt in die Ausweichquartiere investiert. Fenster wurden erneuert, Maler- und Fußbodenarbeiten durchgeführt. Zudem wurden Beleuchtung und Treppen erneuert, Grundleitungen und Dach Instand gesetzt. Außerdem wurden zwei PC-Kabinette geschaffen.

Im kommenden Schuljahr will die Stadt nun die beiden benachbarten Gebäude der Friesengrundschule und des Herdergymnasiums sanieren. Unter anderem muss der Brandschutz gemacht werden, auch die IT soll erneuert werden. Die Sanierung der Friesenschule soll 900.000 Euro, die des Herdergymnasiums 1,6 Millionen Euro kosten. Eltern der Friesen-Grundschüler hatten gegen den Umzug unter dem Motto „Kurze Beine – kurze Wege“ protestiert. Ihre Jungen und Mädchen haben nun einen vier Kilometer langen Schulweg.

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