Nicht kürzen bei den Kurzen: Kita-Träger protestieren gegen Sparpläne

22. Juni 2015 | Bildung und Wissenschaft | 5 Kommentare

Derzeit verhandelt die hallesche Stadtverwaltung neue Verträge mit den freien Kita-Trägern aus, die immerhin die Hälfte aller Kindereinrichtungen in Halle (Saale) betreibt.

Doch die Träger sind unzufrieden. Aus diesem Grund gehen Leiter und Erzieher der kirchlichen Kitas auf die Barrikaden. Unter dem Motto „Nicht kürzen bei den Kurzen“ wollen sie am Mittwoch auf dem Markt protestieren. Damit wollen sie auf die Bedingungen für Kinder und Personal in halleschen Kitas hinweisen.
Essen, Schlafen, Sport, musische Erziehung, Experimente, Werkeln, mathematische Grundkenntnisse, Entspannung und vieles mehr – mit einer symbolischen „Grundfinanzierung“ wird in einer Installation dargestellt, was nach Vorstellung der Stadtverwaltung alles auf einer knapp 1,6 m x 1,6 m große Fläche realisiert werden soll, kritisiert der Zweckverband familienunterstützender Einrichtungen im Evangelischen Kirchenkreis Halle-Saalkreis, der acht Kindertagesstätten mit ca. 450 Plätzen in Halle betreibt.

Die derzeit laufenden Verhandlungen zur Finanzierung der Kindertagesstätten zwischen freien Trägern und der Stadt Halle (Saale) verlaufen nach Ansicht des Zweckverbands eher ernüchternd. Alle lange diskutierten Qualitätsansprüche und die Umsetzung des Bildungsprogramms würden in den Kostenverhandlungen ad absurdum geführt. So möchte die Stadt beispielsweise nur eine pädagogische Nutzfläche von 2,5m² pro Kindergartenkind finanzieren und Reinigungskosten einsparen

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Dieses Thema enthält 5 Antworten und 5 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von  Anonym vor 2 Jahre, 3 Monate.

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  • #159509

    Derzeit verhandelt die hallesche Stadtverwaltung neue Verträge mit den freien Kita-Trägern aus, die immerhin die Hälfte aller Kindereinrichtungen in H
    [Der komplette Artikel: Nicht kürzen bei den Kurzen: Kita-Träger protestieren gegen Sparpläne]

    #159510

    Anonym

    hier zu kürzen wäre der Gipfel der unverfrohrenheit.
    aber bestimmt kann man da mit der Allzweckwaffe Fluthilfefonds was machen

    #159511

    Es ist aus Sicht einiger Sparheinis doch nur konsequent, das zu kürzen, was keine Zukunft hat.

    #159530

    Bei den Langen und Mittelgroßen, den Dicken und Dünnen darf man natürlich auch nicht kürzen.

    #159537

    Sparheinis? Die Sparheinis sind in dem Fall doch die Eltern. Wenn ich mich nicht irre gehen diese doch auf die Barrikaden wegen der Kosten. Mehr Betreuung für weniger Geld aber mit gerechten Löhnen. Das wird nix.

    #159565

    Anonym

    wenn gerade die Erzieher in den staatlichen kitas auf mehr Geld streiken, wie wird dann eine Kürzung bei den freien Trägern begründet? ohne die, und das muss klargestellt werden, die Stadt ihren gesetzlichen Auftrag der Kinderbetreuung mangels Anzahl der Plätze nicht erfüllen könnte.

    dann lieber höhere Mieten für Stadion, Eisdom und Eissporthalle.

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