Neue Computertechnik für 5 hallesche Schulen

18. Dezember 2012 | Bildung und Wissenschaft | Ein Kommentar

Die Berufsbildenden Schulen „Friedrich List“ und „Max Eyth“ und das Georg-Cantor-Gymnasium aus Halle (Saale) erhalten neue Computertechnik. Die Landesregierung hat am Dienstag die Förderung im Rahmen des Stark III-Programms beschlossen. Landesweit profitieren 59 Schulen, 2,9 Millionen Euro werden investiert. Damit kann nur ein Bruchteil erledigt werden. Denn insgesamt lagen Voranmeldungen für 180 Projekte mit einem Gesamtvolumen von rund 18,5 Millionen Euro vor.

Bereits vor geraumer Zeit hatte das Land die energetische Sanierung der Grundschule Kastanienallee (1,9 Mio Euro) und der Saaleschule (500.000 Euro) beschlossen. Hier ist neben neuer Computertechnik auch die Schaffung entsprechender infrastruktureller Voraussetzungen für IT geplant. Damit sollen Synergieeffekte der Gebäudeautomation mitgenutzt werden.

„Hochmoderne Schulen und Kitas sind ein immenser Standortvorteil im Wettbewerb der Regionen“, unterstrich Minister Bullerjahn. Mit der jetzigen und den künftigen Fördermöglichkeiten bestünde nunmehr die Chance, die Schulen im Land auf einen einheitlichen technologischen Standard zu heben. Damit sei zugleich eine zentrale Steuerung möglich. Die personellen Ressourcen im jeweiligen Lehrerkollegium der Schulen könnte geschont werden. In der Folge bliebe den IT-Lehrern vor Ort mehr Zeit für Unterricht und Unterrichtsvorbereitung.

Insgesamt soll das STARK III-Programm, das von der EU erheblich gefördert wird, rund 600 Millionen Euro umfassen. Bis 2019 sollen damit alle bestandsfähigen Schulen und Kindertagesstätten im Land energetisch saniert und alle Schulen mit IT modernisiert werden.

In der ersten Phase des Förderprogramms sollten nach bisherigem Stand Projekte mit einem Gesamtinvestitionsvolumen von insgesamt rund 154,5 Millionen Euro umgesetzt werden. 66 Schulen und 49 Kindertagesstätten wurden für die erste Förder-Phase für die energetische Sanierung der Einrichtungen ausgewählt. An Kitas profitieren in Halle Halle die Einrichtungen „Schimmelstraße“ (3,5 Mio Euro), „Wirbelwind“ (2,2 Mio Euro) und „Wunderwelt“ (900.000 Euro).

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