Mehr Schulanfänger in Halle (Saale)

2. Dezember 2013 | Bildung und Wissenschaft | 1 Kommentar

Aktuell wird in Halle (Saale) über den neuen Schulentwicklungsplan diskutiert. Darin sind unter anderem die Schließung der Grundschulen Frieden und Wolfgang Borchert und die Fusion von Förderschulen wegen sinkender Schülerzahlen vorgesehen.

Aktuell aber gibt es in der Saalestadt und im Land sogar mehr Schüler. Nach vorläufigen Ergebnissen der Schuljahresanfangsstatistik wurden mit Beginn des Schuljahres 2013/14 in die allgemeinbildenden Schulen Sachsen-Anhalts 16 923 Mädchen und Jungen eingeschult. Das waren 492 Kinder mehr als im Jahr zuvor.

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, ist die Zahl der Einschulungen im Vergleich zum Vorjahr in fast allen Kreisen gestiegen, am stärksten im Landkreis Börde (+ 110) und in der Stadt Halle (+ 105). Lediglich in der Landeshauptstadt Magdeburg und im Landkreis Mansfeld-Südharz sind 49 bzw. 38 ABC-Schützen weniger zu verzeichnen.

Von den Eingeschulten waren 47,9 Prozent Mädchen. In den Förderschulen lag der Mädchenanteil bei 32 Prozent.

97,1 Prozent der Schulanfänger wurden in Grundschulen, 2,5 Prozent in Förderschulen und 0,4 Prozent in Freie Waldorfschulen eingeschult.
Bis zum Jahr 2010 betrug der Anteil der Eingeschulten in Förderschulen jährlich noch über 3 bzw. 4 Prozent. In der rückläufigen Tendenz zeigt sich die zunehmende Integration von Kindern mit sonderpädagogischem Förderbedarf in Grundschulen.

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