KGS Hutten aus Halle wird ins Bundesnetzwerk der UNESCO-Projektschulen aufgenommen

28. Mai 2015 | Bildung und Wissenschaft | Keine Kommentare

Die Kooperative Gesamtschule (KGS) „Ulrich von Hutten“ in Halle (Saale) wird in das Bundesnetzwerk der UNESCO Projektschulen aufgenommen. Im Rahmen einer Festveranstaltung wurde der Titel am Donnerstagvormittag offiziell verliehen wird.
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Durch das große Engagement von Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrerinnen und Lehrern ist es gelungen, alle Themenbereiche einer UNESCO-Projektschule mit Leben zu füllen. So zeigen die internationale Schülerfirma, der Austausch mit Schulen im Senegal, in Polen, Russland und Ungarn, wie sehr das Schulleben im Sinne des interkulturellen Lernens gestaltet wird.

Die UNESCO-Projektschulen unterstützen in ihren schulischen und außerschulischen Tätigkeiten aktiv die Ziele der UNESCO. Sie engagieren sich für eine Kultur des Friedens, für den Schutz der Umwelt, für eine nachhaltige Entwicklung und für einen gerechten Ausgleich zwischen Arm und Reich. UNESCO-Projektschulen fördern Begegnungen, gemeinsame Projekte, Partnerschaften und Austauschprojekte mit Schulen in anderen Ländern. Die Aufnahme in das Netzwerk erfolgt in einem mehrjährigen, abgestuften Verfahren. Zunächst gibt es den Status „interessiert“ und die Aufnahme in das Landesnetzwerk. Als mitarbeitende Schule wird sie dann in das Bundesnetzwerk aufgenommen. Am Ende steht die Anerkennung und Aufnahme in das weltweite Netzwerk mit Billigung der UNESCO.

Bislang gibt es in Sachsen-Anhalt 16 UNESCO-Projektschulen, in Deutschland beträgt ihre Zahl insgesamt 200. Weltweit sind rund 10.000 Schulen in 181 Ländern Mitglieder des internationalen Netzwerkes.
Die KGS „Ulrich von Hutten“ ist die erste Schule in Halle, der dieser Titel verliehen wird.

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