Herder-Gymnasium und Friesenschule werden saniert

11. Juli 2013 | Bildung und Wissenschaft | Keine Kommentare

Das Johann-Gottfried-Herder-Gymnasium und die Grundschule “Karl Friedrich Friesen” in Halle (Saale) können saniert werden. Der Stadtrat hat eine sogenannte Verpflichtungsermächtigung beschlossen.

Damit hat die Stadt die Genehmigung bekommen, die Mittel – 2,3 Millionen Euro – auszugeben. Das Geld stammt aus Mitteln, die für den Ausbau der Thomasiusstraße geplant waren. „Das sind alles Baumaßnahmen, die gut und wichtig sind“, sagte Gerry Kley (FDP). Doch offenbar werde nun der Ausbau der Thomasiusstraße für die nächsten Jahre abgeblasen. Wie Baudezernent Stäglin sagte, habe man die Gesamtsumme für die Sanierung der Straße nicht zusammen, auch weil es in den vergangenen beiden Jahren keine Städtebaufördermittel gab.

Im Herbst dieses Jahres soll die Ausschreibung erfolgen. Im Februar 2014 rücken dann die Bauarbeiter an. In den Winterferien soll das Herdergymnasium in die Ausweichobjekte Rigaer Straße 1a und Ingolstädter Straße ziehen. Diese werden derzeit als Ausweichobjekte für die IGS genutzt. Ebenfalls in jenen Winterferien im Februar soll die Friesengrundschule in das gegenüberliegende Gebäude des Herdergymnasiums ziehen, damit anschließend die Brandschutz-Bauarbeiten am Grundschulgebäude beginnen können.

Anschließend geht es dann am Gebäude des Herder-Gymnasiums weiter, das in diesem Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert. Hier sind Baumaßnahmen zur Verbesserung des Brandschutzes und eine neue IT-Verkabelung vorgesehen. In den Sommerferien 2015 sollen die Gymnasiasten dann zurückziehen. Zwei Jahre können die Schüler damit das Gebäude, in dem einst auch Ex-Außenminister Hans-Dietrich Genscher zur Schule ging, nicht nutzen.

Die Sanierung der Friesenschule soll 900.000 Euro, die des Herdergymnasiums 1,5 Millionen Euro kosten.

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