Grundschule Frohe Zukunft wird saniert, Friesenschule zieht um

29. Januar 2014 | Bildung und Wissenschaft | 5 Kommentare

Die Grundschule “Frohe Zukunft” zieht um, und zwar um 100 Meter. Der Stadtrat hat am Mittwoch beschlossen, dass der Backsteinbau neben dem derzeitigen Schulgebäude saniert wird.

In dieses Gebäude soll die Grundschule Frohe Zukunft umziehen

1,2 Millionen Euro sollen in den Altbau, der bis vor kurzem von der Riesenkleinschule genutzt wurde, investiert werden. Das bisher genutzte Gebäude soll für die Friesenschule als Ausweichqartier genutzt werden. Konkret heißt das: die jüngeren Grundschüler müssen nun vom Steintor aus mit der Straßenbahn bis in die Frohe Zukunft. Nach Ende der Bauzeit in der eigentlichen Friesenschule soll das Ausweichquartier für den BUK-Hort genutzt werden.

Die Stadt will die beiden benachbarten Gebäude der Friesengrundschule und des Herdergymnasiums sanieren. Unter anderem muss der Brandschutz gemacht werden, auch die IT soll die IT erneuert werden. Ursprünglich war vorgesehen, dass in den Winterferien das Herdergymnasium in die Ausweichobjekte Rigaer Straße 1a und Ingolstädter Straße zieht, zeitgleich die Friesengrundschule in das gegenüberliegende Gebäude des Herdergymnasiums wechselt, damit anschließend die Brandschutz-Bauarbeiten am Grundschulgebäude beginnen können. Dagegen hatten sich Elternvertreter des Herder-Gymnasiums gewehrt. Es sei “nicht nachvollziehbar, warum eine viel höhere Zahl an Gymnasiasten einer viel kleineren Zahl an Grundschülern Platz machen soll”, hatte ein Elternvertreter im Bildungsausschuss erklärt. Die Sanierung der Friesenschule soll 900.000 Euro, die des Herdergymnasiums 1,6 Millionen Euro kosten.

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