Friesenschule: OB Wiegand verteidigt Umzug

8. April 2014 | Bildung und Wissenschaft | 1 Kommentar

Die hallesche Stadtverwaltung bleibt dabei, dass die Friesen-Grundschule wegen Bauarbeiten in die 5 Kilometer entfernte Ottostraße umzieht. Das machte Oberbürgermeister Bernd Wiegand am Dienstag zur Beigeordnetenkonferenz klar.

Klassenraum Schule„Wir haben alle Möglichkeiten geprüft“, so Wiegand. „Wir sind dankbar, dass wir bauen können.“ Es wäre fatal, Veränderungen am Bauzeitenplan durchzuführen. Für ein Jahr müssen die 6- bis 10-Jährigen nun umziehen.

Katharina Brederlow, Leiterin des Fachbereichs Bildung, machte darauf aufmerksam, dass es nicht nur um die BRandschutzsicherung geht, sondern auch um eine Kellertrockenlegung. „Das wird in der Diskussion häufig vergessen“, sagte sie. Vom ursprünglichen Plan, nur das Herdergymnasium für drei Jahre umziehen zu lassen und zwischenzeitlich die Friesenschüler im Gebäude des Herdergymnasiums zu unterrichten. Nach Protesten durch Eltern der Herderschüler sei man davon abgewichen. Der ursprüngliche Plan, die Schüler zur besser erreichbaren Grundschule Frohe Zukunft zu schicken, musste aus Kapazitätsgründen gekippt werden.

Im Sommer soll der Umzug der Friesenschule erfolgen. Laut Brederlow werde ein Shuttle-Service angeboten. Dieser muss ausgeschrieben werden. Fahrten soll es zum Frühhort, zum Schulbeginn sowie nachmittags geben. Außerdem wird geprüft, ob auch in den Ferien Fahrten angeboten werden können.

Die Bauzeit an der Friesenschule soll 8 bis 10 Monate dauern. 900.000 Euro werden investiert.

Print Friendly, PDF & Email
Ein Kommentar

Kommentar schreiben