Aufnahmeprüfung Kunststudium an der Burg: jetzt noch schnell bewerben

3. März 2016 | Bildung und Wissenschaft | 38 Kommentare

Noch bis einschließlich Sonntag, dem 6. März 2016, können sich Studieninteressenten zur Teilnahme an den Eignungsprüfungen 2016 anmelden.

Die Eignungsprüfungen  für Bewerber um einen Studienplatz an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle finden in der Zeit vom 14. bis 19. März 2016 statt.

Zugangsbedingungen für die Aufnahme eines Studiums an der Burg sind die allgemeine Hochschulreife und das Ergebnis der Eignungsprüfung. Das gilt für alle Studienanfänger in den Diplom- und Staatsexamensstudiengängen des Fachbereichs Kunst sowie für Studienanfänger in den Bachelor-Studiengängen des Fachbereichs Design.
Für die Aufnahme in das Programm der Masterstudiengänge im Fachbereich Design gelten gesonderte Regelungen und Termine.

Den Bewerberinnen und Bewerbern zur diesjährigen Eignungsprüfung bietet die Hochschule von Sonntag, 13. März, bis Samstag, 19. März, die Möglichkeit, im Volkspark Halle zu übernachten. Die Übernachtung mit Frühstück kostet 15 Euro pro Tag. Anmeldungen nimmt Stephanie Bader, Telefon 0345/7751 557, bader@burg-halle.de, entgegen.

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Ansicht von 25 Beiträgen - 1 bis 25 (von insgesamt 39)
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  • #233938

    Noch bis einschließlich Sonntag, dem 6. März 2016, können sich Studieninteressenten zur Teilnahme an den Eignungsprüfungen 2016 anmelden. Die Eignungs
    [Der komplette Artikel: Aufnahmeprüfung Kunststudium an der Burg: jetzt noch schnell bewerben]

    #233939

    Ich habe mal so eine Bewerbermappe eines Bewerbers gesehen, man muss schon Künstler sein, um dort genommen zu werden.
    Hat nichts, aber auch gar nichts mit „Deutschland sucht den Superdesigner“ zu tun!

    #233940

    die Ansprüche sind jedenfalls verdammt hoch.

    #233941

    Es geht weniger um das, was man kann, sondern ob man mit den Lehrenden kann.

    #233942

    SfK, Deine Weisheiten sind wieder genial. Lebst Du eigentlich in der realen Welt oder wurdest Du an der Burg abgelehnt?

    #233943

    Insiderwissen.

    #233944

    Wer über die „Burg“ mehr wissen will, der lese das Buch des ehem. Burgstudenten Klaus F. Messerschmidt „Das Mysteriuzm des Mehlschwänzchens“:
    Messerschmidt zeigt „die Burg“ von außen und innen, die Idylle und deren verschattetes Betriebssystem. Da ist die stete Freude, das zu erleben: „Jeden Morgen über die Saale“ zu ziehen, „im Angesicht des Giebichensteins – etwas wie ein Traum!“ Er berichtet vom Neid der Ausgeschlossenen, deren Können dem eigenen Selbstbild nicht standhielt, die immer wieder vergeblich mit Werkmappen am Burgtor auftauchten. Er zeigt die Lehrer: „die versehrten, behinderten; die Einbeinigen, die Einarmigen, die, an denen ich nah dran war“. Willi Sitte, der Institutsdirektor, taucht auf: der „großartige Zeichner und Grafiker“, aber „nicht ganz so starke Maler“. Messerschmidt schildert die erotischen und geistigen Abenteuer, die ausschweifenden Nächte, die legendären Burgfeste. „Wir waren die 68er des Ostens, nur eben ohne linkische Begeisterung.“ Aber nicht ohne ideologische Einnordung und primitiven politischen Konformismus.“

    #233945

    http://www.tvhalle.de/mediathek/view/406655/25_02_2016_Sorgen_auf_der_Silberhoehe.html“
    Und was wird an der Burg aus ihnen gemacht?
    Wenn ich an bekannte Künstler aus der Region denke, fallen mir spontan nur Neo Rauch und Moritz Götze ein. Aber Burgabsolventen keine.
    Vielleicht wäre es besser, man macht aus der Burg eine Industriedesigner- und Kunsthandwerkschule.

    #233946

    Jetzt ist Mist beim Einfügen passiert.

    #233947

    Zitat: Willi Sitte, der Institutsdirektor, taucht auf: der „großartige Zeichner und Grafiker“, aber „nicht ganz so starke Maler“.
    Seine Figuren waren schon stark.
    Und wer ist Klaus F. Messerschmidt?

    #233948

    Neo Rauch malt collagierte Fotos nach, aus Spaß hat das Max Ernst mal in seiner Dadaphase gemacht, bis es ihm schnell langweilig wurde. Neo Rauchs Kunden ist es noch nicht langweilig geworden.

    #233949

    Heiwu, ein Verteidiger von Fettecken braucht sich nicht über Neo Rauch aufzuregen. Ich bewundere ihn nicht, ich rege mich aber nicht mehr über den heutigen Kunstbetrieb auf, den ich für ein Netzwerk von Hochstaplern halte. Was einzig zählt ist der hochgepuschte Name. Mit dem Kunstbegriff aus früherer Zeit hat das alles wenig zu tun. Früher hieß es :“Kunst kommt von Können.“

    #233950

    Ich kann „Malen nach Zahlen“ und habe Abi. Los geht’s…

    #233963

    Früher hieß es :“Kunst kommt von Können.“

    Wann war das?
    Was ist „früher“?

    #233964

    Anonym

    Als die Welt noch in Ordnung war. Auf jeden Fall vor Google.

    #233965

    Wann war das?

    Die bewusste Formulierung „Kunst kommt von Können“ ist zuerst in Herders Kalligone aus dem Jahr 1800 belegt. Im ersten Kapitel des zweiten Teils, „Natur und Kunst“ heißt es:
    Kunst kommt von Können oder Kennen her (nosse aut posse), vielleicht von beiden, wenigstens muß sie beides in gehörigem Grad verbinden. Wer kennt, ohne zu können, ist ein Theorist, dem man in Sachen des Könnens kaum trauet; wer kann ohne zu kennen, ist ein bloßer Praktiker oder Handwerker; der echte Künstler verbindet beides.
    Der Satz „Kunst kommt von können, wissen“ ist in Johann Leonhard Frischs Teutsch-lateinischem Wörter-Buch von 1741 enthalten.[2] Frisch beendete seine Einträge häufig mit einer Aussage zur Etymologie, die stereotyp die Wortfolge „kommt von“ enthielt. Das Wörterbuch war in Herders Besitz.[3] Er benutzte es häufig; in der Metakritik von 1799, als deren Teil Kalligone geplant war,[4] ist es zwei Mal genannt.[5] Außerdem hat Herder von Frisch Begriffe übernommen. In der Metakritik soll das ungewöhnliche Verb „worten“ aus dem Wörterbuch stammen.[6] (Wikipedia)

    #233968

    Anonym

    Auf jeden Fall vor Google.

    Ich möchte ergänzen: Auch vor wikipedia und vor „kopieren-einfügen“.

    Demnach ist farbi also ein Künstler!?

    #233969

    Ist das noch Kunst?

    #233980

    Das ist grobes Design.

    #234021

    Künstler sind des Teufels Leibtrabanten und so singen wir:

    1. Hei, wir sind die Künstlerschar
    flotte, lustige Gestalten
    Mit Gedankenschwanger’m Haar
    predigen auch weisen Alten.
    „Lasst sie laufen, denn sie saufen,
    Musikanten und Schnurranten
    sind des Teufels Leibtrabanten…
    Sind des Teufels Leibtrabanten.

    2. Lacht uns auch kein bares Geld,
    uns kann’s nie am Lachen fehlen!
    Wir sind Könige der Welt,
    ehren auch Philisterseelen:
    „Lasst sie laufen“ usw.

    3. Herrscherin den Himmelshöh’n,
    wohnen in des Daches Kammern,
    wo die Engel barfuß geh’n
    und die Kater fleißig jammern:
    „Lasst sie laufen“ usw.

    4. Junge, hübsche Mägdelein
    sind uns blanke Augenweide!
    Künstlerherz ist nie von Stein,
    reden auch die blassen Neide:
    „Lasst sie laufen“ usw.

    5. Wirtin, schenk die Gläser voll!
    Facit – Facit! – Lust’ge Brüder!
    Soll und Haben! Haben – Soll!
    Immer feste Schwamm darüber!
    „Lasst sie laufen usw.

    #234033

    Ist das noch Kunst?

    Wenn es Ai Weiwei gebaut hat, ist es Kunst. Oder ein anderer, der ein Kunststudium absolviert hat. Ansonsten nicht.

    #234034

    Joseph Beuys hat aber gesagt, jeder ist Künstler.

    #234035

    Joseph Beuys hat aber gesagt, jeder ist Künstler.

    Wolli, das vergessen wir mal ganz schnell. Das würde den ganzen Kunstmarkt durcheinanderbringen.

    #234037

    @farbi: es IST Kunst. Definitiv. Google das mal raus.

    Hei-Wu
    Kunstanstalt Gimritz

    #234039

    Ich kann farbspektrum insoweit in seiner Kritik zustimmen, dass es perverse Auswüchse in der Kunst- und Kulturindustrie gibt, bei der allein der Name einer Person über den „Wert“ eines Kunstwerks bestimmt. Auswüchse, in denen es nicht mehr darauf ankommt, ein Kunstwerk zu besitzen, weil man sich davon in irgendeiner Weise inspiriert oder sonstwie angesprochen fühlt, sondern nur, weil es von einer bestimmten Person ist. Der Künstler kann das natürlich ausnutzen, auf ein Brett aus Eichenholz kacken, das als Kunstwerk verkaufen und sich ins Fäustchen lachen. Manche Künstler machen das garantiert auch (im übertragenen Sinn). Dieses ganze Geschwurbel, was sich manche bei Kunststiftungs-Förderungsanträgen aus den Fingern saugen, spricht da Bände.

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