Bäder GmbH: Geld wird knapp

18. Oktober 2012 | Nachrichten, Vermischtes | 1 Kommentar

Der Stadtwerke-Tochterfirma Bäder Halle GmbH droht ein finanzieller Engpass. Das sagte Geschäftsführerin Annette Waldenburger am Donnerstag.

Demnach reicht der städtische Zuschuss von 3, 65 Millionen Euro jährlich künftig nicht mehr aus. Grund seien steigende Nebenkosten für Energie und Wasser. Dabei sitzt das Unternehmen ja als Stadtwerke-Tochter direkt an der Quelle. Auch Tarifsteigerungen und vor allem der Unterhalt der Gebäude sind Kostentreiber.

Wie Waldenburger weiter sagte, sei man im Unternehmen derzeit mit der Aufstellung des Wirtschaftsplans 2013 beschäftigt. Klar dürfte sein, das angesichts der Haushaltslage der Stadt höhere Zuschüsse kaum machbar sind. Und so dürfte ein Bad vor der Schließung stehen.

Waldenburger wies zurück, dass eine Schließung bereits für das laufende Jahr im Wirtschaftsplan vorgesehen war. Im Zuge der Haushaltskonsolidierung, bei der das Unternehmen 500.000 Euro einsparen sollte, habe man lediglich deutlich gemacht, dass dies nur durch die Schließung einer Wasserflãche zu machen ist.

Die Bäder Halle GmbH ist seit 2010 für die einst städtischen Bäder Saline, Nordbad, Angersdorfer Teiche, Schwimmhalle Neustadt und Städtebau zuständig, seit diesem Jahr auch für die Robert-Koch-Schwimmhalle. Die Stadt erhoffte sich durch die Übertragung Synergieeffekte durch die Eingliederung in den Stadtwerke-Konzern, weil dieser bereits durch den Betrieb des Maya mare Erfahrung mitbrachte.

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