NPD-Mann macht Stimmung gegen Flüchtlinge in Halle-Neustadt

6. Januar 2015 | Blaulicht | Keine Kommentare

Der Betreiber einer rechtsextremen Internetseite macht nun auch Stimmung gegen Flüchtlinge in Halle-Neustadt. Anlass ist die Nutzung eines Plattenbaus in der Trakehner Straße als Asylunterkunft, nachdem er dies schon seit einem dreiviertel Jahr in der Silberhöhe tut.
trakehner
„Die Stadtverwaltung scheint es nicht zu interessieren, dass sich in direktem Umfeld, zwei Schulen und eine Kindertagesstätte befinden“, schreibt das NPD-Mitglied.

Insbesondere verwundert es, wieso von Asylbewerbern eine Gefahr für Kinder ausgehen soll. Rechtsextreme Gesinnungsgenossen haben beispielsweise im vergangenen Jahr in Sachsen-Anhalt 1339 Straftaten begangen. Insofern könnte man also auch die Frage aufwerfen ob es die Stadt nicht interessiert, dass unweit der Hanoier Straße 36 – dem Hauptquartier des NPD-Mannes – mehrere Kindereinrichtungen gibt.

Gleichzeitig kündigt der Betreiber auf seiner Plattform zudem an, dass die Nazi-Brigade nun auch in Neustadt aktiv werden will.

Update: jetzt argumentiert der NPD-Mann auch noch, es habe mehr linksextreme Taten gegeben. Dabei nimmt er die Nazi-Zahlen Sachsen-Anhalts und stellt bundesweite Zahlen linksextremer Taten gegenüber.

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