Maskenverweigerer war mit 2 Haftbefehlen gesucht

6. Dezember 2021 | Blaulicht | Keine Kommentare

Am Samstag, den 4. Dezember 2021 wies ein Sicherheitsmitarbeiter der Bahn eine Streife der Bundespolizei gegen 15:50 Uhr im Hauptbahnhof Halle auf einen Reisenden hin, der mehrmals wegen des Nichtragens eines erforderlichen Mund-Nasen-Schutzes auffiel. Die Bundespolizisten sprachen den Eritreer darauf an und kontrollierten ihn. Der Mann wies sich mit einer abgelaufenen
Aufenthaltserlaubnis aus, was ihm eine Strafanzeige wegen des unerlaubten Aufenthaltes einbringt.

Zudem ergab der Abgleich seiner Personalien im polizeilichen Fahndungssystem gleich zwei Vollstreckungshaftbefehle der Staatsanwaltschaft Halle, Zweigstelle Naumburg, welche jeweils am 29. November dieses Jahres ausgestellt wurden. Demnach wurde der 29-Jährige bereits im Juli 2020 durch das Amtsgericht Weißenfels wegen Körperverletzung und Beleidigung zu einer Geldstrafe von 200 Euro beziehungsweise einer Ersatzfreiheitsstrafe von 20 Tagen verurteilt. Im Juli 2021 sprach das gleiche Amtsgericht ihn wegen eines versuchten Betruges schuldig.

Hier erhielt er eine Geldstrafe von 300 Euro oder einer Ersatzfreiheitsstrafe von 30 Tagen. Da der Gesuchte weder die Geldstrafen zahlte, noch sich, trotz ergangener Ladungen, den Haftantritten stellte, ergingen die beiden Haftbefehle. Dementsprechend nahmen die Bundespolizisten den Mann fest. Da er die 500 Euro nicht aufbringen konnte, wurde er der Justizvollzugsanstalt Halle zugeführt. Außerdem wird die zuständige Behörde über das mehrfache Nichttragen des Mund-Nasen-Schutzes im Hauptbahnhof informiert und um die Einleitung weiterer Maßnahmen gebeten.

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