Mann  mit rechter Gesinnung wirft Steine auf Züge, schmeißt Müllbehälter ins Gleis, der von Intercityexpress überrollt wird und sperrt sich gegen polizeiliche Maßnahmen

5. April 2021 | Blaulicht | Keine Kommentare

Am Samstag, den 3. April 2021 wurde die Bundespolizei in Halle am späten Nachmittag durch die Landespolizei über einen randalierenden Mann auf dem Haltepunkt Zöberitz informiert: Der 37-Jährige warf mit Steinen auf
Züge und schmiss einen Müllbehälter aus Beton in den Gleisbereich. Ein herannahender Intercityexpress erfasste den Gegenstand und überrollte ihn.

Hierbei kam es zu einer automatischen Notbremsung des Zuges. Glücklicherweise wurden hierbei weder Reisende verletzt, noch kam es zu Beschädigungen an dem Zug. Der Intercityexpress konnte seine Fahrt nach wenigen Minuten fortsetzen. Sowohl Landes- als auch Bundespolizisten eilten mit Blaulicht und Martinshorn
zum Ereignisort und konnten den Tatverdächtigen stellen. Da eine Personalienfeststellung vor Ort nicht möglich war und der Mann sich gegenüber den Einsatzkräften sehr aggressiv verhielt, mussten ihm die Handfesseln angelegt werden und er wurde mit zum Bundespolizeirevier auf dem Hallenser Hauptbahnhof
genommen.

Während der notwendigen Einsatzmaßnahmen leistete der Deutsche Widerstand, beleidigte die Bundespolizisten mit ehrverletzenden Worten und äußerte zudem mehrfach rechtsradikale Parolen. Seine Gesinnung zeigte der Mann weiterhin mit einem Ohrring, den er trug und an dem sich ein Hakenkreuz befand. Der Ohrring wurde sichergestellt. Den Mann erwartet nun gleich eine ganze Litanei an Strafanzeigen: Sachbeschädigung, Gefährlicher Eingriff in den Bahnverkehr, Widerstand gegen Vollzugsbeamte, Beleidigung sowie Verwenden von
Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen.

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