Keine Notwehr: Bundesgerichtshof bestätigt Verurteilung gegen Hallenser wegen Totschlags

19. September 2013 | Blaulicht | Keine Kommentare

Ein Hallenser muss wegen Totschlags für 5 Jahre und 9 Monate ins Gefängnis.

Die mit Urteil vom 29.01.2013 ausgesprochene Verurteilung des 53-Jährigen ist rechtskräftig. Auf der Grundlage der am 05.12.2012 begonnenen Beweisaufnahme hatte es die Schwurgerichtskammer des Landgerichts Halle als erwiesen angesehen, dass der Angeklagte am 22.08.2012 in seiner Wohnung in Halle mit einer Pistole elfmal gezielt auf einen ihm seit vielen Jahren bekannten Besucher geschossen hatte. Dieser war seinen Schussverletzungen erlegen. Den Einlassungen des Angeklagten, er sei durch das spätere Opfer mit einem Messer bedroht worden und habe daher in Notwehr gehandelt, war das Gericht nicht gefolgt. Es hatte den Angeklagten wegen Totschlags zu einer Freiheitsstrafe von 5 Jahren und 9 Monaten verurteilt.

Die hiergegen durch den Angeklagten eingelegte Revision hat der Bundesgerichtshof mit einem nicht veröffentlichten Beschluss vom 10.09.2013 als unbegründet verworfen. Das Urteil ist damit rechtskräftig.

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